Deutsche lassen sich Autoaufwertung etwas kosten

Mehr als jeder dritte deutsche Autofahrer (38 Prozent) hat in den vergangenen zwei Jahren Geld für eine Verbesserung oder Verschönerung seines Autos ausgegeben. Im Schnitt wollen Autofahrer künftig pro Jahr 563 Euro für Navigationsgeräte, Breitreifen und Co. investieren. Dies entspricht über 7,5 Milliarden Euro allein für die Aufwertung ihres Fahrzeugs, so die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest und Berechnungen von eBay Motors, dem Bereich für Fahrzeuge, Fahrzeugteile und Zubehör bei eBay. Fast jeder vierte deutsche Autofahrer (24 Prozent) hat sich in den vergangenen zwei Jahren ein Navigationsgerät zugelegt. Damit ist das Navigationsgerät das meistgekaufte Autozubehör 2007/2008. Mit großem Abstand folgen auf den weiteren Plätzen die Kategorien „Breitreifen oder Alufelgen“ (18 Prozent), „Sicherheitsbeleuchtung“ (14 Prozent), „Freisprechanlage fürs Handy (12 Prozent)“ sowie „HiFi-Anlage und/oder Lautsprecherboxen“ (12 Prozent).

Navigationsgeräte sind besonders in großen Familien beliebt. 31,3 Prozent aller Haushalte mit vier Personen und mehr haben in den vergangenen zwei Jahren in ein Navigationsgerät für ihren Pkw investiert. Bei den Ein-Personen-Haushalten war es mit nur 10,7 Prozent knapp ein Drittel davon. Auch im Geschlechterunterschied zeigen sich unterschiedliche Prioritäten in der Autoaufwertung: Nicht einmal jede fünfte Frau hat ihr Auto in den vergangenen zwei Jahren mit einem Navigationsgerät ausgestattet. Bei den Männern war es mit 29,1 Prozent ein Drittel mehr. Nur 7,5 Prozent der Frauen haben in den vergangenen 24 Monaten in eine Freisprechanlage fürs Handy im Auto investiert. Bei den Männern waren es mit 16,6 Prozent mehr als doppelt so viele. Besonders im Norden und in Ballungsgebieten wie Hamburg und Berlin haben die Autofahrer den Nutzen einer Freisprechanlage erkannt. Westdeutsche Autofahrer sind bereit im Durchschnitt 591 Euro im nächsten Jahr für Autozubehör auszugeben – im Osten sind es nur 429 Euro. Im Bundesländervergleich sind die Unterschiede noch deutlicher: Während in Sachsen und Thüringen nur 419 Euro im Durchschnitt für die Autoaufwertung ausgegeben werden, sind es in Baden-Württemberg rekordverdächtige 750 Euro.

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