Kampf um die Tickets für die Fulda Challenge

Bei der Qualifikation zur Fulda Challenge 2009 am kommenden Wochenende – vom 26. bis zum 28. – in Sulden erhalten die Athleten schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was sie Ende Januar im Yukon erwartet. Wer es bis hierhin geschafft hat, hat aber bereits eine große Hürde genommen. Denn von den circa 25.000 Bewerbern erhielten nur 20 Athleten eine Einladung zur Endqualifikation in Sulden. Nach zwei harten Wettkampftagen erhalten aus diesem Kreis wiederum nur vier eines der begehrten Tickets in den Yukon.

Für die Fulda Reifen GmbH ist der Norden Kanadas bereits zu einer Art zweite Heimat geworden. Seit über zehn Jahren nutzt der Hersteller das Gebiet für Extremtests. Nur ein Reifen, der sich auch unter diesen arktischen Bedingungen bewährt, erhält auch die Serienfreigabe. Neben der faszinierenden Natur des Yukons und die Aussicht auf die Goldnuggets, die dem Gewinnerteam winken, motivieren vor allem die Einzigartigkeit und Vielseitigkeit des Wettbewerbs, sich bei der Fulda Challenge zu bewerben.

Die Athleten werden in Kanada zusammen mit Prominenten vom Schlage eines Fredi Bobic oder Joey Kelly gemischte Teams bilden. Lars Riedel, Olympiasieger sowie fünffacher Weltmeister im Diskuswerfen, wird sich ebenfalls der Herausforderung stellen. Er ist bereits in Sulden mit vor Ort, um sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Qualifikanten zu machen.

Unter der Wettkampfleitung der Motorsportlegenden Hans-Joachim Stuck und Isolde Holderied müssen sie in sechs Disziplinen Kraft, Ausdauer und Fahrkönnen unter Beweis stellen: Beim Tree Climbing heißt es, mit Steigbügeln und Haltegurt ausgerüstet in wenigen Sekunden den Baumwipfel zu erreichen. Am Steuer eines Toyota RAV4 sowie eines ATV müssen sie anspruchsvolle Offroadparcours schnell und fehlerlos bewältigen. Dabei können sie natürlich – wie später auch bei der Fulda Challenge – auf die Performance der Fulda-Reifen vertrauen. Geschick, Ausdauer und Mut sind hingegen beim Mountainbike-Rennen gefragt. Der Tire Parcour ist bei den Teilnehmern gefürchtet, denn er verlangt auch eine gehörige Portion Leidensfähigkeit ab. Die Athleten müssen die Laufstrecke mit einem Autoreifen auf den Schultern bewältigen – und der fühlt sich für viele bereits nach kurzer Zeit tonnenschwer an. Spätestens beim Berglauf wird für einige die Luft dann dünn: Der Wettkampf führt sie bis auf 3.400 Meter Höhe.

Doch auch wenn Sulden als das „Sibiriens Tirols“ gilt, so sind die zwei harten Wettkampftage kein Vergleich zu den Strapazen, die die Gewinner bei der Fulda Challenge erwarten. Denn das Extremsportevent im Norden Kanadas findet bei Temperaturen von bis zu minus 40 Grad statt. Neben sportlichen Höchstleistungen ist da vor allem Durchhaltevermögen gefragt – schließlich müssen die Teilnehmer trotz der arktischen Kälte in einfachen Zelten übernachten.

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