Überdistribution im Teilehandel verschärft Wettbewerb

1.050 Teilegroßhändler im IAM beliefern über 1.950 Niederlassungen ihre Werkstattkunden. Dominiert wird der Teilegroßhandel von sechs Superlogistikern (Stahlgruber, WM, Trost, Europart, PV, KSM) und 17 überregionalen Teilegrossisten. Die Autofahrerfachmärkte zeigen mit ca. tausend Betriebsstätten ein kontinuierliches Wachstum im B2C-Marktsegment. Wolk & Partner Car Consults zeigt in der neuen Expertise „Teilehandel 2008“ Facts und Trends auf, entwickelt Szenarien und analysiert 60 bedeutende Teilegroßhändler, Kooperationen und Filialisten auf ca. 300 Seiten im Detail.

In einem zukünftig schrumpfenden Pkw-Teile-Aftermarkets in Deutschland verzeichnen wir eine Überdistribution, die mehr nachhaltige Vermarktungskompetenz und Vertriebssteuerung erfordert. Ein weiterer Konzentrationsprozess ist vorprogrammiert. Besonders die regionalen und lokalen Teilehändler sind aufgrund ihrer Betriebsgröße in Zukunft gefährdet.

Wie reagieren die Teilegroßhändler auf die verstärkten Wettbewerbsaktivitäten der Autohersteller, der nationalen Filialisten und der Superlogistiker? Bieten Integrationssysteme wie z. B. PV-Systempartner oder Coparts Plus ein zukünftiges Erfolgsmodell oder gewinnt die Direktbelieferung der Werkstätten durch große Teilegroßhändler weiter an Bedeutung? Die Margen im Teilehandel werden unter Druck geraten! Können die aufwändigen Kundenbindungsmaßnahmen wie die Werkstattsysteme oder die hohe tägliche Lieferfrequenz dann noch aufrecht erhalten werden? Werden sich Nettopreissysteme durchsetzen? Welchen Veränderungen unterliegt die Sortimentsgestaltung? Fragen über Fragen, deren Beantwortung sich die Untersuchung zum Ziel gesetzt hat.

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