Reifen Specht in Essen: „Unser Geschäft sind Markenreifen“

Man habe zwar eine gewisse Bevorratung im Low-Budget-Bereich, erklärt Rosel Specht auf der REIFEN: „Aber unser Geschäft sind Markenreifen.“ Und genau damit kann man offensichtlich richtig wachsen, berichtet die Geschäftsführerin von Reifen Specht (Freilingen) von Zuwächsen Jahr für Jahr im zweistelligen Prozentbereich. Das machte es auch erforderlich, dass ein neues und freilich wesentlich größeres Logistikzentrum in Angriff genommen werden musste, welches übrigens am 19. Juli in Ransbach-Baumbach eingeweiht wird.

Einen Trend hin zu Billigreifen sieht Rosel Specht für den von ihr und Sohn Thorsten geführten Großhandel nicht: Man sei produkt- und qualitätsorientiert und nicht auf den Preis fokussiert, weiß sie, dass es immer wieder einen gibt, der meint es noch billiger machen zu müssen. Man habe „ein gewisses Polster“, so dass selbst das magere Winterreifengeschäft des letzten Winters dem Unternehmen nichts anhaben konnte: „Wir verlassen uns nicht aufs M+S-Geschäft.“

Die Specht-Geschäftsführerin plädiert eindringlich für Markenprodukte und ist doch von einigen Repräsentanten dieser Marken enttäuscht, zu wenige würden „die Marken leben“. Statt nur gemäß Liste zu verkaufen, sollte über die Qualitäten eines Reifens geredet werden, vermisst sie bei der heutigen Verkäufergeneration den Enthusiasmus. Reifen Specht ist willens, sich für die Vermarktung von A-Marken in besonderem Umfang einzusetzen, da sollten es die Repräsentanten der großen Reifenhersteller nicht versäumen, sich wenigstens in gleichem Maße zu engagieren.

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