Premiere der ADAC Formel Masters – auf Dunlop

Von Beginn ihrer Karriere bis in den Profisport können Rennfahrer auf Dunlop-Reifen unterschiedlichster Spezifikation zurückgreifen. Mit der Weltpremiere des ADAC Formel Masters engagiert sich Dunlop in einer weiteren Nachwuchsserie und will damit die Lücke zwischen seinem traditionell starken Kart-Engagement und dem professionellen Motorsport schließen. Zum Start der Debütsaison am vergangenen Pfingstwochenende reiste der Exklusivausrüster aus Hanau mit 700 Formel-Pneus zur Motorsport Arena in Oschersleben. Die neuen Formel-ADAC-Rennreifen sind exakt auf das neue Formel-Fahrzeug abgestimmt.

„Gerade in den Einsteigerklassen ist es besonders wichtig, auch die Einsatzkosten für die Teams in einem überschaubaren Rahmen zu halten“, sagt Michael Bellmann, Technikleiter im Dunlop-Renndienst. „Deshalb gestalteten wir Konstruktion und Mischung so, dass die Reifen über einen langen Zeitraum nutzbar sind, obwohl die Fahreigenschaften beispielsweise der Formel 3 sehr nahe kommen. Um dieses Ziel zu erreichen, verwenden wir eine neue Reifendimension.“

Jeder Fahrer darf für Qualifying und die beiden 30-minütigen Rennen zwei Vorder- (190/535 R13) und Hinterreifen (205/570 R13) plus einem weiteren Reifen pro Achse nutzen. Pro Veranstaltung sind also lediglich 1,5 Satz je Achse erlaubt. Im freien Training müssen stets die Reifen des vorangegangenen Wochenendes aufgezogen werden.

Mit der Neuentwicklung von Dunlop bereiten sich die Besten der ehemaligen Kartpiloten in dem Formel-ADAC-Rennfahrzeug optimal auf höhere Aufgaben vor, zum Beispiel den Aufstieg in die Formel 3. „Der neue Reifenbietet ein sehr gutes Gripniveau“, sagt Dunlop-Manager Michael Bellmann. „Außerdem eine brillante Balance. Dadurch ist er für die jungen Piloten sehr gut fahrbar.“

Bei der Entwicklung des Pneus für das 145 PS starke 1,6-Liter-Vierzylinder-Fahrzeug mit Volkswagen-Motor (Mindestgewicht: 560 kg) konnten die Dunlop-Ingenieure auf eine lange Tradition bei der Entwicklung von Rennreifen für Formelfahrzeuge aufbauen. Derzeit verwendet beispielsweise die sehr starke spanische Formel-3-Serie Dunlop-Rennreifen. Bei allen neun Rennen der Serie bietet Dunlop Motorsport einen Fullservice: Neben einer Montagestraße für die Regen- und Slickreifen beraten Dunlop-Techniker die Teams bei ihrer Arbeit am optimalen Setup.

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