Vienna Autoshow auch mit Zubehör wie beispielsweise Reifen

Nur noch wenige Wochen, dann wird Österreichs größter Automobilsalon, die „Vienna Autoshow“, seine Pforten öffnen. Auf rund 30.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Messe Wien werden vom 17. bis 20. Januar 2008 46 Automobilmarken rund 400 Neufahrzeuge präsentieren. Als Neuheit der Messe kommt in einem Teil der Halle B „Alles rund ums Auto“ hinzu, also die Bereiche Autobatterien, Autopflege, Schmierstoffe, Reifen bis hin zu Car-HiFi/Navigation, Felgen, Zubehör und den Automobilclubs. Es wird die vierte „Vienna Autoshow“ sein, die 2004 zum ersten Mal stattfand und seit 2006 im Zwei-Jahres-Turnus abgehalten wird. Als Veranstalter zeichnet Reed Exhibitions Messe Wien in Zusammenarbeit mit dem Verband der Österreichischen Automobilimporteure verantwortlich.

Unter allen Autoshows in Österreich ragt die „Vienna Autoshow“ deutlich hervor. Mit mehr als 150.000 Besuchern (Anm.: in Kombination mit der „Ferien-Messe Wien“) ist sie die publikumsstärkste Veranstaltung dieser Art zwischen Bodensee und Neusiedlersee und zugleich die Messe mit den höchsten Besucherzahlen in der Messe Wien selbst. Nur auf der „Vienna Autoshow“ werden die Österreich-Premieren der Automobilmarken vorgestellt. Auch 2008 sind wieder zahlreiche Europa- und Österreich-Premieren zu erwarten, die den Trend beim Autokauf der ÖsterreicherInnen vorgeben. Außerdem werden wieder etliche Concept- und Formel-1-Cars gezeigt, die noch zusätzlich das Interesse der Besucher anheizen dürften.

Automobilindustrie ist exportintensivste Branche

Den überragenden Stellenwert der Automobilindustrie in Österreich skizziert Dr. Christian Pesau (Geschäftsführer des Arbeitskreises der Automobilimporteure in der Vereinigung österreichischer Industrieller) mit folgenden Zahlen: „2006 wurde ein Produktionswert von 12,5 Milliarden Euro erwirtschaftet, wovon rund 87 Prozent, das sind zirka 10,9 Milliarden Euro, im Export erlöst wurden. 2006 wurden in Österreich mehr als 248.000 Personenkraftwagen produziert. Die Fahrzeugindustrie war damit die exportintensivste Branche. Auch mit Blick auf die Arbeitsplätze kann sich die Automobilindustrie sehen lassen. In dieser sind direkt rund 35.000 Personen beschäftigt. Zählt man den gesamten automotiven Bereich hinzu, kommt man auf 180.000 Beschäftigte. Insgesamt hängen in Österreich von der Produktion über Handel, Reparatur und Frächter bis hin zu Tankstellen und Taxis an die 380.000 Arbeitsplätze ab.“

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