Trotz Reifendruckkontrolle selbst den Reifenluftdruck überprüfen

Die US-amerikanische American Automobile Association (AAA) – Dachorganisation mehrerer unabhängiger Automobilklubs des Landes – weist darauf hin, dass Autofahrer trotz eines möglicherweise in ihrem Fahrzeug verbauten elektronischen Reifendruckkontrollsystems die regelmäßige Überprüfung des korrekten Reifenfülldrucks ihres Vehikels nicht vernachlässigen sollten. Denn die Reifendruckkontrollsysteme, die seit September dieses Jahres in allen in den USA verkauften Neufahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 4,5 Tonnen installiert sein müssen, seien so ausgelegt, dass sie erst bei einem Minderdruck von 25 Prozent warnen. Dann bewege sich der Reifenfülldruck allerdings bereits in einem Bereich, der jenseits von dem Wert liege, der für sicheres Fahren nötig sei. Dieser Umstand und das Ergebnis einer von der Rubber Manufacturers Association (RMA) durchgeführten Befragung, bei der 40 Prozent der Teilnehmer angegeben haben sollen, sie würden bei einem mit Reifendruckkontrollsystem ausgerüsteten Auto niemals oder nur dann den Luftdruck ihrer Reifen überprüfen, wenn die entsprechende Warnleuchte im Armaturenbrett aufleuchtet, sind offenbar der Grund für die AAA, den Autofahrern einen Check des Reifendrucks mindestens einmal im Monat zu empfehlen.

Zumal darüber hinaus – so der Verband weiter – über zwei Drittel bei der RMA-Befragung angegeben hätten, sich bei einem mit Reifendruckkontrollsystem ausgerüsteten Fahrzeug weniger Sorgen in Sachen der Einhaltung regelmäßiger Reifenchecks zu machen. „Es ist extrem wichtig, dass die Autofahrer nicht erst dann den Reifenfülldruck bei ihrem Fahrzeug überprüfen, wenn das Warnlicht des Reifendruckkontrollsystems im Armaturenbrett aufleuchtet. Verliert ein Reifen schleichend Luft, kann es so unter Umständen dazu kommen, dass man Wochen oder sogar Monate mit einem zu geringen Reifendruck unterwegs ist, bevor das Warnlämpchen darüber informiert. Reifen mit zu wenig Druck führen aber zu einem schlechteren Handling des Fahrzeugs, längeren Bremswegen, mehr Kraftstoffverbrauch sowie einem höheren Reifenverschleiß. Schlimmer noch ist, dass sich Reifen mit zu niedrigem Luftdruck bei zusätzlicher Überladung des Fahrzeuges übermäßig erwärmen und als Folge dessen letztlich platzen können, was dann unter Umständen zu einem Unfall führt“, so AAA-Sprecher John Nielsen.

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