Giga-Liner haben sich in Probephase bewährt

Nach dem einjährigen Probebetrieb auf niedersächsischen Straßen haben sich die so genannten Giga-Liner – also Lkw mit bis zu 25 Metern Länge – für die Freigabe auf deutschen Straßen empfohlen. Während der Versuchsphase, deren Ergebnisse nun vom niedersächsischen Verkehrsminister Walter Hirche und der Uni Hannover vorgestellt wurden, seien die befürchteten Probleme ausgeblieben. „Viele Horrorszenarien sind in sich zusammengebrochen“, wird Hirche in der Hannoversche Allgemeine Zeitung zitiert. So seien befürchtete Schäden an Brücken und Straßen nicht eingetreten, da die Giga-Liner im Versuch in ihrem Maximalgewicht auf 40 Tonnen beschränkt bleiben, sich also vorwiegend für Volumentransporte eigneten. Schäden wurden für Giga-Liner mit 60 Tonnen vorhergesagt. Eine entsprechende Gewichtsbeschränkung sollte auch bei einer nun vom Verkehrsminister angeregten bundesweiten Freigabe solcher Lastwagen zutreffen. Anfang Oktober sollen die Verkehrsminister der Bundesländer über eine Zulassung befinden. Es wird erwartet, so die HAZ weiter, dass zehn Prozent der derzeitigen Lkw-Flotte durch die Einführung der Giga-Liner ersetzt würden. Allein für Niedersachsen erwartet Hirche die Zulassung von 2.000 Giga-Linern. Mit zwei solcher Riesen-Lkw könnten drei herkömmliche Lkw ersetzt werden.

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