Michelin profitiert in Polen von geringen Lohnkosten

Dass Michelin in den kommenden Jahren beträchtliche Mittel in den Ausbau der osteuropäischen Werke investieren will, lasse sich laut Deutscher Bank schon allein durch die vergleichsweise geringen direkten Lohnkosten pro hergestellten Reifen begründen. So müsse der französische Konzern für seine Reifenfabrik im polnischen Olsztyn, die während der kommenden drei Jahre für 253 Millionen Euro erweitert wird, wie Michelin der NEUE REIFENZEITUNG gegenüber nun bestätigte, etwa mit 1,70 Euro an Lohnkosten pro hergestellten Reifen rechnen; in Westeuropa liege der entsprechende Betrag bei rund 7,50 Euro, also fast viereinhalb Mal höher. Das Werk in Polen – Michelins einziges dort – könnte bis zu einer Kapazität von rund 20 Millionen Einheiten jährlich ausgebaut werden, schätzt die Deutsche Bank. Dadurch würde die Olsztyn-Fabrik mit Abstand die größte Reifenfabrik des Michelin-Konzerns.

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