Engere Verzahnung Autohersteller/Zulieferer gefordert

Die deutschen Autohersteller sollten sich bei strategisch wichtigen deutschen Zulieferern mit Aktienpaketen einkaufen, so VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh gegenüber der „Berliner Zeitung“. Nur so sei dauerhaft hohe Qualität, ein vernünftiger Preis und eine zuverlässige Anlieferung sicherzustellen. Als Grund für diese Forderung nennt Osterloh das wachsende Interesse von Finanzinvestoren an den Zuliefern. „Finanzinvestoren geht es ausschließlich um eine hohe Rendite. Wird diese nicht erfüllt, dann wird der Betrieb weiterverkauft oder dicht gemacht. In letzter Konsequenz drohen den Autoherstellern damit Lieferausfälle”, meint Osterloh und führt als positives Beispiel Toyota an, schließlich sind die Japaner an vielen ihrer Zulieferer beteiligt.

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