Reifen Ihle aus Günzburg weiter im Truckrennsport aktiv

Der Günzburger Reifenspezialist Ihle geht mit seinem Produkt RIGDON-Race bereits in die vierte Saison der FIA European Truck Championship (früher Truck Grand Prix). Die Zusammenarbeit mit den führenden Teams Buggyra (Freightliner), Allgäuer (MAN) und Hahn-Racing (Daimler-Benz), die voll auf die Top-Runderneuerung von Reifen Ihle setzen, wird als „hervorragend“ bezeichnet.

Team Cepsa fährt mit Goodyear-Reifen, hatte aber in 2005 alle Rennen und in der Saison 2006 insgesamt vier von acht Rennen mit RIGDON bestritten. Bei Ihle zeigt man sich nicht wirklich traurig über diese Veränderung, sondern sieht das Positive darin, habe man doch damit auch gute Vergleichsmöglichkeiten bei den einzelnen Rennen.

Wie jedes Jahr fiebern die Verantwortlichen von Reifen Ihle wie mehrere tausend Truckrace-Fans dem Hauptevent – dem Truck-Grand-Prix 2007 vom 6. bis zum 8. Juli auf dem Nürburgring – entgegen. Auch dieses Jahr wird den mehr als 180.000 Zuschauern ein bunter Mix aus spannendem Rennsport, ein attraktives Rahmenprogrammen angeboten und will sich auch Reifen Ihle wieder eindrucksvoll in Szene setzen wie dies sportlich beim Saisonauftakt in Barcelona ja schon gelungen ist.

Saisonauftakt in Barcelona

Das Eröffnungsrennen der europäischen Truckracing-Saison in Barcelona genießt mittlerweile ja schon fast Traditionsstatus. Nicht minder traditionell ist die Nervosität und Spannung, die in den Tagen zuvor unter den Truckracern herrscht. Man weiß nicht wo man selbst steht und schon gar nicht wie es um die Leistungsfähigkeit der Konkurrenz bestellt ist.

Am Wochenende zum 1. April schließlich erreichte die Spannung ihren Siedepunkt (bei nasskaltem Wetter) und die erste Standortbestimmung der Saison 2007 konnte erfolgen. Weil die Piste bis zum ersten Freien Training nicht abtrocknen konnte, gestaltete sich der erste Auftritt der Race-Trucks in dieser Saison ausgesprochen turbulent. Dreher waren an der Tagesordnung, einige Piloten durchpflügten auch das Kiesbett, andere blieben gar darin stecken. Ganz haarig wurde die Situation, als kurz vor Schluss Antonio Albacete mit ungeheurem Tempo auf die beinahe 180-Grad-La Caixa-Kurve zustürmte, einfach geradeaus fuhr und gerade einmal einen Meter vor dem Betonwall zum Stehen kam. Das zweite Training verlief dagegen völlig unspektakulär und untermauerte die derzeitige Favoritenstellung der Buggyra-Freightliner. Auch im anschließenden Zeittraining unterstrichen deren Fahrer Bösiger und Vrsecky noch einmal eindeutig ihre Vormachtposition, um im folgenden Quali-Race gleich die Spitze zu übernehmen und sie bis ins Ziel auch nicht mehr abzugeben. Das abschließende Cup-Race verlief da schon etwas dramatischer. Bereits in der Startphase krachte es einige Male, ohne dass sich die Truckracer vom Weg abbringen ließen. Die Trucks hingegen hatten schon einige Blessuren abbekommen, worunter aber meist nur die Optik litt. An der Spitze konnte Markus Bösiger seinen Verfolgern bereits in der ersten Runde mehr als eine Sekunde abnehmen und fuhr einem sicheren Start-Ziel-Sieg entgegen. Die Teamwertung gewann Buggyra vor Team Allgäuer und Team Hahn – allesamt auf Reifen auf Günzburg.

Das Wetter blieb auch am Rennsonntag ausgesprochen kalt und ungemütlich, dennoch zog es insgesamt 24.000 Zuschauer zum Circuit de Catalunya. Im Quali-Race ließ Bösiger nichts anbrennen und nutzte seine Chance als Polesetter. Im abschließenden Cup-Race geriet er ausgangs der ersten Kurvenkombination ins Kiesbett, Teamkollege Vrsecky nutzte dies und übernahm die Führung. Schließlich fuhr das Buggyra-Duo einen ungefährdeten Doppelsieg ein. Die Teamwertung gewann natürlich wieder Buggyra vor dem Team Allgäuer – wieder wurden die Kappen der erfolgreichsten Piloten von Reifen Ihle gestellt.

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