Dura-Bright-Felgen von Alcoa bald auch aus Ungarn

Alcoa Wheel Products (Cleveland/Ohio) hat bekannt gegeben, aus Aluminium geschmiedete Fahrzeugfelgen mit der neuartigen Dura-Bright-Technologie künftig auch im Werk Székesfehérvár (Ungarn) zu fertigen. Die neue Produktionslinie wird die dritte dieser Art im Unternehmen sein und soll im Jahre 2008 in Betrieb gehen. Sie ist eine Konsequenz aus der starken Nachfrage für diese Technologie, bei der Lackieren und Polieren entfallen und dennoch ein – obendrein extrem pflegearmer – Hochglanz erreicht wird.

Bis zum Anlaufen der Produktion in Ungarn wird der europäische Bedarf weiterhin aus den Werken Cleveland (Ohio) und Monterey (Mexiko) – diese Fertigungsstätte erhielt erst mit Beginn dieses Jahres eine Dura-Bright-Linie – befriedigt. Gerade aus der mexikanischen Fabrik erwartet Curtis Samford, Vice President Marketing, die notwendigen Kapazitäten, um der starken Nachfrage in Europa gerecht werden zu können und substanzielles Wachstum im Automotive-Bereich zu gewährleisten.

In Székesfehérvár soll auch die Weiterentwicklung der Dura-Bright-Technologie „XBR“ zum Einsatz kommen. XBR-Räder werden prinzipiell nach dem gleichen patentierten Verfahren wie alle Dura-Bright-Räder hergestellt, reflektieren aber um 53 Prozent stärker und leuchten um 74 Prozent klarer, schreibt Alcoa. Inwieweit diese Technologie auch bei den Herstellern von Personenkraftwagen verfängt und sie dies als Alternative zu konventionellen Gussrädern oder europäischen Schmiedefelgen (im Allgemeinen von Otto Fuchs) akzeptieren, ist bislang nicht bekannt.

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