Kumho baut in Vietnam sogar zwei Reifenfabriken

Dass Kumho Tires eine Fabrik im Süden Vietnams bauen wolle, war bekannt, jetzt hat der Reifenhersteller dafür auch die Erlaubnis erhalten und die Thanh Nien News veröffentlichen Einzelheiten, aus denen hervorgeht, dass die Koreaner sogar zwei Fabriken errichten wollen.

Ende Oktober soll mit dem Bau der ersten Fabrik in der Industriezone My Phuoc in der südlichen Provinz Dong Nai begonnen werden. Dort sollen jährlich etwa 3,1 Millionen Pkw-Reifen hergestellt werden, die für den Bedarf des lokalen Marktes, aber auch für Exporte in die Vereinigten Staaten, nach Europa und weitere asiatische Länder bestimmt sind. Das Werk soll im März 2008 fertiggestellt sein.

Die von den Vietnamesen gewährte Lizenz für das neue Reifenwerk hat nach Medienberichten einen Umfang von 380 Millionen US-Dollar. Sollte dieses Volumen ausgeschöpft werden, wäre es die größte jemals in dieser Region getätigte Investition. Kumho least etwa 40 Hektar Land, in dessen direkter Umgebung diverse Kautschukplantagen angesiedelt sind.

Darüber hinaus will Kumho weitere hundert Millionen US-Dollar in den Bau einer weiteren Pkw-Reifenfabrik im Distrikt Cu Chi, der zur südvietnamesischen Metropole Ho Chi Minh Stadt (Saigon) gehört, investieren. Die ebenfalls zur Gruppe gehörende Kumho Industrial hat erst kürzlich den Auftrag für den Bau eines 223 Millionen teuren Hotel- und Bürohauskomplexes in der Innenstadt von Ho Chi Minh City erhalten. Der koreanische Konzern betreibt seit mehr als einem Jahrzehnt intensive Geschäfte in Vietnam.

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