Management-Buyout bei Avon Automotive

Das Management des Geschäftsbereichs Automotive von Avon Rubber p.l.c. will die Automobilsparte selbst übernehmen. Die Reifensparte der Avon Rubber p.l.c. war vor einigen Jahren an den US-Wettbewerber Cooper verkauft worden war. Unterstützt von Diamant Capital, einer Private-Equity-Firma mit Sitz in New York, wird der Abschluss des managementgeführten Buyouts innerhalb der nächsten drei Wochen erwartet und hängt von der Genehmigung der Aktionäre ab.

Mit einem jährlichen Umsatz von ca. 280 Millionen Euro ist Avon Automotive ein führender, globaler Lieferant von Niederdruck-Schläuchen für Luftansaugung, Tank- und Kühlmittel-Systeme sowie Vibrations-Management-Produkte. „Als ein privat gehaltenes Unternehmen hoffen wir, Avon Automotives globale Investitionen in Technologien zu beschleunigen und sowohl Werte für unsere Automobilkunden zu schaffen als auch Karriere-Gelegenheiten für Avon-Mitarbeiter aus aller Welt“, sagte Lee Richards, der das Buyout-Team führt und gegenwärtig als Präsident des Geschäftsbereichs Avon Automotive fungiert.

Richards erkärte weiterhin, dass Red Diamant Capital eine starke Verpflichtung gegenüber der Automobilindustrie besitze und fügte hinzu, dass er davon ausgeht, dass Avon Automotives fundamentale Geschäftseinheiten und Produktlinien auch nach dem Buyout unverändert fortgesetzt werden. „Als privates Unternehmen wird Avon Automotive die Kapitalressourcen und strategische Flexibilität haben, seine Position im automobilen Sektor weiter zu stärken“, so Richards. „Avon Rubbers Investitionsprioritäten lagen in anderen Sektoren.“ Weiter erklärte Richards, dass das Management-Team auch im neuen Unternehmen im Dienst bleibe und als Ergebnis der Transaktion keine Fabrikschließungen geplant sind. Der weltweite Hauptsitz von Avon Automotive wird weiterhin in Cadillac (Michigan/USA) bleiben.

Die britische Konzernmutter Avon Rubber p.l.c. hat ihren Hauptsitz in Melksham (Wiltshire), wo sich auch das Reifenwerk von Cooper befindet. Die Sparte Avon Automotive beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter und betreibt zwölf Produktionsstätten in den USA, Großbritannien, Mexiko, Frankreich, Spanien, Portugal, der Tschechischen Republik, Indien und in der Türkei. Der Geschäftsbereich bedient Automobil-, Schwerfahrzeug-, Kleinmotor-Industrien und Hersteller von Freizeit-Transportmitteln.

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