Beitrag Fullsize Banner

Neuer Dienstleister Continental Engineering Services

Continental Automotive Systems reagiert auf den steigenden Bedarf an Engineering-Dienstleistungen mit der Bündelung seiner bisherigen Aktivitäten auf diesem Wachstumsmarkt. Unter dem Namen Continental Engineering Services (CES) steht Automobilherstellern und Zulieferern ein neu organisiertes Team von Entwicklern zur Verfügung. Es widmet sich schnell und flexibel der Realisierung kundenspezifischer Sonderwünsche für die Großserie sowie auch für Kleinstserien. Continental Automotive Systems ist auf diesem Gebiet bereits seit mehreren Jahren wirtschaftlich erfolgreich tätig und wird den Bereich Engineering Services durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze weiter ausbauen. Bis Ende des Jahres werden über 60 Mitarbeiter weltweit für die CES tätig sein. Continental Engineering Services hat direkten Zugang zu allen im Unternehmen entwickelten Technologien, Komponenten sowie den Teststrecken und Prüfständen.

Elektronische Bremse, Chassis, Antriebsstrang: Entwicklung aus einer Hand

Elektronische Sicherheits- und Komfortsysteme kostengünstig und in hohen Stückzahlen zu entwickeln und zu produzieren, ist das Kerngeschäft von Continental Automotive Systems. „Die Anfragen von Automobilherstellern und Zulieferern nach kundenindividuellen Sonderwünschen sowie Komponenten für Kleinstserien- oder Nischenfahrzeuge im Bereich elektronische Bremse, Chassis oder Antriebsstrang häufen sich jedoch“, sagt Dr. Stefan Stölzl, Leiter Continental Engineering Services. In der Softwareanpassung und -entwicklung sowie im Fahrversuch sieht er den Schwerpunkt von Continental Engineering Services. Durch Software lassen sich Komponenten und Systeme wie z.B. das ABS oder das ESP aus dem Continental-Produktportfolio kundenindividuell auch für geringe Stückzahlen anpassen sowie im Fahrzeug mit anderen Komponenten und Systemen vernetzen.

Neben den maßgeschneiderten Sonderlösungen werden auch Software-Produkte für die Großserie wie z.B. zur Reifendruckkontrolle (DDS – Deflation Detection System), zur Anfahrhilfe am Berg (HSA – Hill Start Assist) oder zukünftig für den Einparkassistenten entwickelt. Derzeit wird das DDS weiterentwickelt, um den NHTSA-Anforderungen für den US-Markt zu genügen. Funktionen wie das DDS/DDS+ können bei Bedarf auch auf Steuergeräte von Drittanbietern portiert werden, ohne dass ein Steuergerät von Continental Automotive Systems dazu notwendig ist.

„Auch auf dem Gebiet der Motor- und Getriebesteuerung und der Onboard-Diagnose für Diesel-Motoren (OBD II) können Entwicklungskapazitäten und Know-how schnell und flexibel zur Verfügung gestellt werden und somit Ressourcen bei unseren Kunden geschont oder temporär ersetzt werden. Schließlich haben wir auf diesem Gebiet jahrzehntelange Großserienerfahrung“, führt Stölzl weiter aus.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Integration und Vernetzung im Fahrzeug. So lassen sich mechatronische Komponenten wie Sensoren von Drittanbietern oder Software-basierte Fahrzeugfunktionen der Automobilhersteller zu einem Gesamtsystem integrieren. Zusätzlich unterstützt die CES auch bei aufwändigen Projekten wie die Implementierung von APIA-Funktionalitäten. APIA ist der Aktiv-Passiv-Integrations-Ansatz von Continental Automotive Systems, der Unfälle und unfallbedingte Verletzungen durch aktive und vorausschauende Regelungen vermeiden hilft. Sogar mehrere Anfragen aus dem Non-Automotive-Bereich liegen bereits vor, um dort Continental-Komponenten kostengünstig zum Einsatz zu bringen.

Entwicklungsbegleitend rüstet die CES Fahrzeuge für Machbarkeitsstudien sowie zu Demonstrationszwecken aus. Dr. Stölzl: „Hier arbeiten wir oft mit den Vorentwicklungsabteilungen der Automobilhersteller zusammen, die neue Komponenten, Systeme und Funktionen testen oder sogar selbst entwickeln wollen. Bei Bedarf stehen wir dann auch unseren Kunden mit unserer Serienerfahrung während der Entwicklungsphase beratend zur Seite. Unser Ziel ist gemeinsam mit unseren Kunden: Visionen in Serie zu bringen.“

Continental Automotive Systems – 100 Years. Forward Thinking

Die Division Automotive Systems der Continental AG integriert als weltweit führender Technologiepartner der Automobilindustrie umfassendes Know-how in den Bereichen Fahrsicherheit, Antrieb und Komfort. Die Division erzielte 2005 mit mehr als 24.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Systemübergreifend ist Continental Automotive Systems spezialisiert auf die Vernetzung von aktiver und passiver Fahrsicherheit, die Entwicklung innovativer elektrischer Antriebe und die Bereitstellung intelligenter Komfortelektronik. Unter den Marken Continental Teves, Continental Temic und ATE (Aftermarket) werden elektronische und hydraulische Brems-, Stabilitäts- und Fahrwerkregelsysteme, elektronische Luftfedersysteme, Sensoren, Motormanagementsysteme, Getriebesteuerungen, Hybridantriebe, Kühlerlüfter-Module sowie Komfort- und Sicherheitselektronik entwickelt und produziert.

2006 kann die Division auf insgesamt 100 Jahre Automobiltechnologie zurückblicken. Das Motto „Forward Thinking“ verweist auf die Überzeugung, auch in Zukunft immer wieder neue Dimensionen für sichere Mobilität und Fahrfreude zu eröffnen.

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.