Conti expandiert in Malaysia

In einem Bericht der Business Times (Malaysia) kündigt Dieter Saar (Chief Executive Officer der Continental Sime Tyre Sdn Bhd) – ein Jointventure, an dem das deutsche Unternehmen mit 51 Prozent die Mehrheit hält – an, 44 Millionen Euro in die Erweiterung der Kapazitäten in den beiden Fabriken von Petaling Jaya (Selangor) und Alor Star (Kedah) investieren zu wollen. Dadurch soll vor allem das Exportvolumen, das bislang weniger als 15 Prozent der Produktion ausmacht, ab 2006 auf 30 bis 40 Prozent gesteigert werden. So soll der Exportanteil einerseits in die nationalen Märkte der Region Thailand und Indonesien gestärkt werden, aber auch die Ausfuhren nach Nordamerika, Australien/Neuseeland, Europa und die westasiatischen Staaten sollen wachsen.

Im Werk Alor Star soll das Fertigungsvolumen von gegenwärtig 4,4 Millionen Einheiten auf dann acht Millionen Einheiten jährlich anwachsen. Der Ausbau der Produktion hat bereits begonnen und soll dazu führen, dass ab Mitte 2006 die Kapazität bei fünf Millionen Stück jährlich liegt. Mit dieser „mittelgroßen“ Kapazität sei die Fabrik mit anderen Werken in Deutschland, Frankreich, Mexiko und den Vereinigten Staaten durchaus vergleichbar. In Alor Star werden Pkw- und Leicht-Lkw-Reifen hergestellt. Die Hälfte des Investitionsvolumens soll dem Werk in Petaling zugute kommen, wo Lkw-Radialreifen hergestellt werden, die Jahreskapazität soll um 450.000 Einheiten wachsen.

Saar bezeichnet das Expansionsvorhaben einerseits als Teil der Integration von Continental Sime in den Konzernverbund, andererseits soll dadurch der lokale Marktanteil verteidigt werden. Mit den vier Marken Continental, Barum, Sime und Simex kontrolliere man etwa die Hälfte des malaysischen Marktes.

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