Michelin-Pilot Loeb erringt vierten Sieg in Deutschland

Bei der OMV ADAC Rallye siegte der Franzose Sébastien Loeb im Citroën Xsara WRC zum vierten Mal in Folge. Souverän drückte der amtierende Weltmeister der deutschen WM-Runde erneut seinen Stempel auf. Lediglich auf der ersten Etappe in den Mosel-Weinbergen rangelte sich Loeb noch kurz mit seinem Teamkollegen Francois Duval (Belgien) um die Führungsposition, doch dann drehte es sich nur noch um die Sicherung des angepeilten Citroën-/Michelin-Doppelsieges.

Die von ihren ärgsten Verfolgern Marcus Grönholm (Finnland) und Markko Märtin (Estland) erwarteten Attacken verdunsteten mit jedem zunehmenden Sonnenstrahl in der Rallye-Region rund um Trier, Baumholder und St. Wendel, denn beide Peugeot-Piloten hatten auf weiteren Regen und den Grip-Vorteil ihrer Pirelli-Reifen gehofft. Der ebenfalls von Pirelli bereifte Norweger Petter Solberg im Subaru Impreza WRC kam ebenfalls nicht mit den abgetrockneten Pisten zurecht und kassierte zusätzlichen Rückstand durch einen Getriebedefekt in Baumholder.

Auf den insgesamt 19 Wertungsprüfungen setzte Loeb 13 dominante Bestzeiten und begeisterte die rund 220.000 Zuschauer an vier Rallye-Tagen genauso wie die weiteren 56 angetretenen Topfahrer. „Ich liebe Deutschland, diese Rallye und diese Volksfest-Atmosphäre“, lächelte der Elsässer Loeb am Servicecenter Bostalsee und rollte höchst zufrieden in Richtung Zielrampe nach Trier. Bei elf von insgesamt 16 WM-Runden boxte sich Loeb bereits achtmal als Siegertyp durch und ist so auf dem besten Wege, seine Weltmeisterkrone erfolgreich zu verteidigen.

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