Monaco-Rennen wird Michelin-Vorführung

Auch das sechste Saisonrennen konnte ein Michelin-Auto für sich entscheiden, auf dem McLaren-Mercedes von Kimi Räikkönen funktionierten die Reifen in Monte Carlo hervorragend. Auch das BMW WilliamsF1-Team war schnell unterwegs, es gab jedoch auch einige Michelin-Fahrer, die über erhöhten Verschleiß und damit über Probleme klagten, schreibt F1Total.com, darunter die Piloten von WM-Leader Renault.

Michelin-Sportdirektor Pierre Dupasquier: „Heute waren wir Zeuge eines weiteren exzellenten Ergebnisses für Michelin und seiner Partnerteams, aber wir haben auch klar gesehen, wie unterschiedliche Setups und Mappings der Traktionskontrolle die Reifenabnutzung auf verschiedene Art und Weise beeinflussen können. Die Top-3-Fahrer haben zwei verschiedene primäre Reifen und einen optionalen Typ genutzt. Von den Tests, die wir zuvor durchgeführt hatten, wussten wir, dass der Abnutzungslevel der beiden Primär-Spezifikation ähnlich war.“ Dupasquier weiter: „Die Abnutzungsraten im Rennen waren ziemlich so, wie wir das vorhergesagt hatten und es war sehr befriedigend zu sehen, dass Kimi Räikkönen und McLaren-Mercedes unseren ungebrochenen Siegeslauf fortgesetzt haben. Die Top 6 mit vier Partnerteams zu belegen, hat einmal mehr die Fähigkeit von Michelin demonstriert, konkurrenzfähige Reifen für eine große Bandbreite an unterschiedlichen Umständen bereit zu stellen.“

Der „Iceman“ behielt in einem turbulenten Grand Prix von Monaco die Nerven: Nach seinem Erfolg beim Großen Preis von Spanien vor zwei Wochen triumphierte McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen auch auf dem Straßenkurs von Monte Carlo. Der Finne erwies sich über das gesamte Wochenende als der dominierende Mann und feierte in den Straßenschluchten des monegassischen Fürstentums von der Pole Position aus einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Hinter ihm sorgte das Fahrerduo des Michelin-Partners BMW-WilliamsF1 – Nick Heidfeld und Mark Webber – mit den Rängen zwei und drei dafür, dass sich das Siegerpodest auch beim sechsten von 19 Saisonläufen fest in der Hand des Bibendums befand. Mit Fernando Alonso, Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher auf den Plätzen vier bis sechs fuhren drei weitere Partner des französischen Reifenherstellers in die Punkteränge.

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