Kumho im Nürburgring Langstreckenpokal 2005 in der Dieselklasse

Beim VLN-Saisonauftrakt am Nürburgring präsentierte sich der Titelverteidiger in der Dieselklasse, ein VW Bora 1.9 TDI, neu lackiert in kräftigem Kumho-Rot und ging mit den richtigen Reifen ins Training. Mit den Kumho V70A Intermediates sicherte er sich einen vielversprechenden 2. Startplatz in seiner Klasse, das Rennen wurde jedoch abgebrochen und nicht gewertet.

Bei trockenem Wetter ging es an den Start. Auf Kumho-Slicks und mit Ralf Kraus am Steuer. Der 44-jährige Unternehmer aus Köln, der schon einige Erfolge im Motorsport vorzuweisen hat, lenkte den Wagen sicher durch die „grüne Hölle“. Nach zwei Runden entschied sich das Team wegen Nieselregens für die schon im Training bewährten Kumho V70A Intermediates. Der Grip war in Ordnung, aber der berüchtigte Eifelnebel wurde immer dichter. Der stärkste Konkurrent, ein 2,5-Liter-Bora, schied wegen technischer Probleme aus, lediglich ein BMW 330td war noch vor dem Kumho-Bora, ein Klassensieg schien möglich.

Inzwischen lagen die Sichtverhältnisse teilweise bei unter 50 Metern. Die Rennleitung entschied nach nur sechs Runden auf Rennabbruch. Enttäuschung, aber auch Verständnis bei den Rennteams. Denn bei allem sportlichen Ehrgeiz, ein sicheres Fahren war hier nicht mehr möglich. Das Rennen konnte nicht gewertet werden und Teamkollegin Gaby Roosen kam nicht ans Steuer des roten Kumho-Bora. Beim nächsten VLN-Start am 9. April soll es dann endlich Meisterschaftspunkte geben.

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