Tiger restrukturiert um und holt sich neuen Gesellschafter

Der südafrikanische Räderhersteller Tiger Wheels, der im Süden Afrikas auch eine Reihe eigener Reifenservicestellen hat und als Franchisegeber für Reifenhändler aktiv ist, hat 17 Prozent seiner Anteile für ca. 30,5 Millionen Euro an die Bidvest-Gruppe verkauft, melden südafrikanische Medien. Eine weitere Aufstockung der Anteile auf 20 Prozent ist denkbar, Bidvest-Chairman Brian Joffe soll zum (non-executive) weiteren Direktor bei Tiger berufen werden.

Tiger-Chef Eddie Keizan, der eine Umstrukturierung des Unternehmens schon vor längerer Zeit angekündigt hatte, begrüßt den neuen Investor, den er als wichtigen Faktor im Vorstand sieht. Zu den Umstrukturierungen gehört auch, dass Tiger das bislang zu hundert Prozent in Eigenbesitz befindliche Aluminiumräderwerk Babelegi (bei Pretoria) „TSW Manufacturing“ für 9,2 Millionen Euro an die ATS Beteiligung verkauft hat, die wiederum zu 74 Prozent wie alle anderen Felgenwerke der Tiger-Gruppe gehört.

Die restlichen 26 Prozent liegen bei deutschen Partnern, im Prinzip handelt es sich dabei um die Alteigentümer der Firma ATS, die Familie Stahlschmidt. Damit ist Kaizens Bestreben, für die Felgenwerke der Gruppe einheitliche Bedingungen zu schaffen, ebenso entsprochen wie der kompletten Loslösung von den Handelsinteressen, die das Unternehmen in Südafrika hat.

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