Erfolgsorientierte Entlohnung

Die Personal- und Unternehmensentwicklungs-Gesellschaft Didactic Network (Michelstadt) ist in der deutschen Reifenbranche keine unbekannte Größe. Der Geschäftsführer Hartmut Hennig stammt aus dem Hause Pirelli, bietet seine Beratung aber längst markenneutral dem deutschen Reifenfachhandel, aber auch der Reifenindustrie an. Je nach Aufgabenstellung kooperiert Didactic Network (info@didactic-network.com) mit kompetenten Partnern und entwickelt zielgerichtet Bausteine, die helfen sollen Probleme der Branche zu lösen. Für das Projekt „B.E.S.T. Erfolgsorientierte Entlohnung“ kooperiert Hennig mit Diplom-Wirtschaftsingenieur Martin Hamburger, der auch immerhin schon zwei Jahrzehnte im deutschen Reifengeschäft Erfahrung gesammelt hat, auf Industrie- wie Handelsseite. Das Gespann Hennig/Hamburger weiß also um die branchenspezifischen Besonderheiten.

Vor etwa anderthalb Jahren wurde die Idee für ein Projekt aus Gesprächen mit Unternehmern geboren, das B.E.S.T. heißt, Beratung – Entwicklung – Systeme – Training. B.E.S.T. soll mittelständischen Unternehmern praktische und strategische Personalmanagementinstrumente zur Steigerung der Unternehmensergebnisse und der Leistung an die Hand geben. Weil solche Hilfestellungen die verschiedensten Bereiche betreffen können, werden für B.E.S.T. verschiedenartige Bausteine entwickelt, die sich zu einer „Edition B.E.S.T.“ entwickeln sollen. Jetzt liegt das erste Modul dieser Edition vor und steht unter dem Titel „Erfolgsorientierte Entlohnung“. Die erfolgsorientierte Entlohnung unterstützt direkt den Faktor „integrierte und zielorientierte Mitarbeiter“ und indirekt den Faktor Unternehmensplanung. Hartmut Hennig und Martin Hamburger haben erkannt, dass vielfach im deutschen Reifenfachhandel Belohnungen für erreichte Leistungen eher „aus dem Bauch heraus“ erfolgen. Es sollte ein Instrument geschaffen werden, das hilft, Mitarbeiter angemessen am Unternehmenserfolg beteiligen zu können und für die nötige Transparenz zu sorgen. Die im Markt bekannten Bonussysteme oder Provisionsmodelle seien oft nicht genügend nachvollziehbar und würden einzelne Faktoren (wie Lohnnebenkosten) ausblenden. Das im Rahmen von B.E.S.T. erarbeitete erfolgsorientierte Entlohnungsmodell versachlicht angesichts immer enger werdender Margen dieses Problemfeld und stellt es auf eine nachrechenbare betriebswirtschaftliche Basis.

Um eine eigene Identität des neuen Angebotes von Didactic Network zu schaffen, ist das jetzt fertiggestellte und werden alle künftigen Personalmanagement-Module der Edition B.E.S.T. als „Blue Line“ geführt. Wirtschaftspsychologe und Organisationsberater Hennig und sein Partner Hamburger werden künftig auch Workshops anbieten, in denen das Thema behandelt wird, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass Reifenhändler gerne auch den Austausch mit ihren Kollegen suchen. Allerdings gehörte zur Prämisse bei der Erarbeitung des Programmes, dass es einfach und preisgünstig sein sollte. Voraussetzung ist MS Excel ab Version 97, normale Rechner und konventionelle Software reichen aus. Erfolgsorientierte Entlohnung gemäß B.E.S.T. kann also prinzipiell auch einfach per CD-ROM in jedem Betrieb installiert werden. Ein so genanntes „Strategiehandbuch“ sowie ein kleines Bedienerbuch helfen dem betriebswirtschaftlich denkenden Reifenhändler, der nach Planungstools für Unternehmenserfolg sucht, aber auch wissen will, warum sich eventuell Misserfolg eingestellt hat. Das Programm ist so gestrickt, dass der Unternehmer/Filialleiter seinem Monteur oder Verkäufer, gegebenenfalls auch dem ganzen Team einer Niederlassung transparent machen kann, ob die Ziele erreicht worden sind und die Ausschüttung einer Prämie in angemessener Höhe erfolgen kann. Zum Leistungsumfang gehört
– Prämienplanung gezielter Vertriebsaktionen
– Prämienkontrolle mit Abgleich zu den Plandaten
– Darstellung von Aktionsergebnissen
– Planung der Aktionsaufwendungen mit Ist-Daten-Eingabe
– Darstellung der Gesamtauswirkungen einer Aktion mit Ampelsignal (im grünen, gelben oder roten Bereich)
– Definition von Prämienbedingungen
– Ausschüttung und automatische Errechnung der Beträge für bis zu zehn Mitarbeiter oder zehn Prämiengruppen
– Mehrfachverwendung bei unterschiedlichen Aktionen und Dateien

Hennig und Hamburger empfehlen die frühzeitige und verbindliche Einbeziehung der Mitarbeiter. Denn wer eingebunden ist in die Planung und konkret erreichbare Ziele sieht, der dürfte ausreichend motiviert sein. Womit nicht irgendwelche Selbstverständlichkeiten wie der pflegliche Umgang mit Werkzeugen gemeint ist, um Kosten zu sparen, sondern Extraaktionen zu planen oder beispielsweise einen Umsatzsprung anzustreben. Der Unternehmer, den Didactic Network anspricht, tut gut daran, seine Mitarbeiter frühzeitig und umfassend einzubeziehen. Es geht darum, Mitarbeiter fair am Unternehmenserfolg zu beteiligen und diesen Prozess offen zu legen. Aktionserfolg oder -misserfolg werden messbar, der Mitarbeiter erlebt Transparenz, Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird geschaffen, der Erfolg geteilt.

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