US-Runderneuerungsverband TRIB kritisiert King-Buch

Der US-amerikanische Autor Stephen King hat sich nach Meinung des TRIB (Tire Retread Information Bureau) in einigen Passagen seines Buches „From A Buick 8“ falsch über runderneuerte Reifen geäußert und sich damit prompt harsche Kritik des Runderneuerungsverbandes eingehandelt. King habe in dem Werk sinngemäß geschrieben, des Öfteren auf Autobahnen zu entdeckende und eine Gefahr für den laufenden Verkehr darstellende Überreste von Reifen stammten von Schäden an runderneuerten Reifen.

„Angesichts Ihrer großen Leserschaft kann ein solches Statement der Runderneuerungsindustrie nur schaden“, schreibt der Verband in einem offenen Brief an den Autor. Da Runderneuerte in der Öffentlichkeit unberechtigterweise ohnehin meist schon eine negatives Image besäßen, würden solche Äußerungen nur noch mehr Öl ins Feuer gießen, heißt es von Seiten des TRIB weiter.

Der Verband hat King deshalb umfangreiches Informationsmaterial über das Thema Runderneuerung zukommen lassen, das unter anderem über die eigentliche Ursache der meisten Reifenschäden – zu geringer Reifenluftdruck und unabhängig davon, ob es sich dabei um Neureifen oder Runderneuerte handele – aufklären soll. „Wir hoffen, dass Sie nach Überprüfen der Fakten das Richtige tun und Ihre in dem Roman ‚From A Buick 8‘ gemachten Aussagen in Form eines öffentlichen Statements korrigieren“, bittet TRIB-Geschäftsführer Harvey Brodsky am Ende des Schreibens.

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