Lexus LS 430 mit RDKS

Reifendruck-Kontrollsysteme sind bei Luxuslimousinen zunehmend Standard, so auch beim neuen Lexus LS 430: Sensoren an allen vier Rädern überwachen den Reifenluftdruck und liefern die Messwerte an eine Kontrolleinheit, die diese Werte mit Sollwerten abgleicht und dem Fahrer bei Druckabfall eine Textwarnung an die Instrumententafel übermittelt. Sinkt der Reifendruck auf ein sicherheitsrelevantes Maß, so schaltet sich eine Warnleuchte ein. Zusätzlich signalisiert ein Warnsummer den kritischen Zustand der Reifen.

Bei der Überwachung des Reifendrucks arbeitet das System mit zwei voneinander unabhängigen Methoden: Zum einen wird über die Drehzahldifferenz der Reifen der Rollradius jedes Reifens gemessen, zum anderen erfolgt ein Abgleich der jeweils herrschenden Resonanzfrequenz der Pneus. Sinkt der Reifendruck, so ändern sich die genannten Messgrößen entsprechend. Für die Warnung des Fahrers reicht es aus, wenn nur eine Messmethode den Druckabfall registriert. Schließlich verarbeitet die Kontrolleinheit Informationen eines Außentemperatursensors, um einen kältebedingten Druckabfall in den Reifen zu berücksichtigen.

Darüber hinaus erlaubt die Kontrolleinheit eine Kalibrierung für zwei verschiedene Reifensätze. Mittels Schalter im Handschuhfach kann der Fahrer die Reifendruck-Warneinrichtung damit alternativ auf Sommer- wie Winterbereifung abstimmen.

Der aktuelle LS steht übrigens nicht mehr auf 17, sondern 18 Zoll großen Leichtmetallrädern in einem klassisch-sportlichen 5-Speichen-Design mit der Bereifung 245/45 R 18. Das Reserverad ist vollwertig in gleicher Größe 7,5 x18 und aus Aluminium.

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