Delticom legt weiter kräftig zu

Mit einem Umsatz in Höhe von elf Millionen Euro erzielte das Online-Handelsunternehmen Delticom im dritten Quartal (geendet am 30.9.) ein Umsatzplus von rund 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten 2003 erwirtschaftete der Internet-Reifenhändler einen Umsatz von 33 Mio. Euro, zehn Millionen Euro mehr als in den ersten drei Quartalen 2002. Dabei verdoppelte sich der Umsatz im E-Commerce von 9,8 Millionen in 2002 auf 19,7 Millionen Euro 2003.

Für 2003 rechnet das Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 45 Millionen Euro. Aufgrund des Winterreifengeschäfts ist in der Reifenbranche das vierte Quartal das umsatzstärkste. Rund 50 Prozent des gesamten Reifenersatzgeschäftes werden in den Monaten Oktober bis Dezember umgesetzt. Auch der Start in das letzte Quartal 2003 verlief bislang positiv. „Pünktlich zum Oktober wurde es herbstlich“, freut sich Delticom-Vorstand Andreas Prüfer.

Auffallend positiv entwickelten sich die Online-Shops in Frankreich und in Spanien. In Frankreich ist Delticom seit einem Jahr online und verkaufte bislang nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Reifen. Mit dem Shop in Spanien startete Delticom erst im September, erreichte aber bereits im ersten Monat Umsatzzahlen wie in anderen Shops erst nach zwölf Monaten.

Auch die neuen Geschäftsfelder wie Motoröl, Batterien sowie Dachträgersysteme und Dachboxen für Endkunden und Pkw-Ersatzteile für Geschäftskunden florieren überdurchschnittlich positiv. Derzeit verdoppeln sich die Umsätze in etwa pro Quartal.

Mit über 90 Millionen Testkilometern etablierte sich die von Delticom eingerichtete Reifentestsite www.Reifentest.com zur vielleicht größten unabhängigen Verbraucherplattform für die Beurteilung von Reifen im Internet bei normalem Fahrverkehr. Autofahrer testen Reifen auf ihre Alltagstauglichkeit und bieten somit anderen Autofahrern wertvolle Praxistipps.

Service nochmals deutlich ausgeweitet

Zum Auftakt des Reifengeschäfts im Winter 2003/2004 erhöhte Delticom die Zahl seiner Lieferanten. Europaweit habe man, verlautbart aus dem Unternehmen, Zugriff auf rund hundert Lager und damit auf rund 30 Millionen Reifen. Die Auftragsbearbeitungszentren und Call Center in Hannover, Timisoara und Sibiu/Rumänien sowie in Solec/Polen wurden sowohl personell als auch technisch verstärkt. Insgesamt arbeiten dort rund hundert externe Mitarbeiter, im vergangenen Herbst waren es lediglich 40. Es konnten außerdem deutlich mehr Telefonleitungen geschaltet werden, die den Kunden als so genannte Hotlines, aber auch als telefonische Bestellannahme zur Verfügung stehen. „Mögliche Telefonwartezeiten werden so minimiert“, so Prüfer. Die Servicezentren sind von 7 bis 22 Uhr erreichbar, das gilt für die Kunden aller 21 Online-Shops in elf europäischen Ländern.

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