ASA-Arbeitskreis Leistungs- und Bremsenprüfstände

Im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) traf sich die Arbeitsgruppe auf dem Frankfurter Messegelände. Neben Vertretern des ASA-Verbandes arbeiten auch Mitglieder der Dekra und der technischen Überwachungsvereine (TÜV), des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), des Verbandes der Automobil-Industrie (VDA), des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK), des ADAC sowie des IVU in diesem Gremium mit.

Die Mitglieder beschlossen die Entwicklung von zwei Referenzprüfständen als Basis eines „Urmeters” der Achsdämpfungsprüfung. Die Entwicklung der Referenzprüfstände basiert zunächst auf der Resonanzmethode, d.h. auf der so genannten gefederten Fußpunkterregung (Boge-Prinzip), und soll gemeinsam mit RWTÜV und Dekra zum „Urmeter” weiterentwickelt werden.

Das „Normalgerät”, an dem die für die Achsdämpfungsprüfung eingesetzten Prüfstände gemessen werden sollen, muss unter anderem ein verlässliches und vergleichbares Anzeigeverhalten aufweisen. Die Einflüsse externer Parameter wie Gewicht, Reifendrücke, Temperatur und Querempfindlichkeit zu anderen Bauteilen dürfen keinen signifikanten Einfluss haben. Ebenfalls soll der Einfluss durch die Bedienung beispielsweise bei der Positionierung des Fahrzeuges minimiert werden. Die Messergebnisse müssen – auch bei Drift und Reibung – langzeitstabil sein. Vorgesehen ist des Weiteren, dass das Referenzgerät nicht nur dokumentationsfähige Messergebnisse vorweisen kann, sondern auch kalibrierfähig ist. Zudem soll das Gerät nach den Vorstellungen der Arbeitsgruppe möglichst seriennah, preisgünstig sowie vergleichbar zu bestehender Technik im Feld sein.

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