Russland: Konferenz fordert einheitliche Regelung für Spikes

Auf der diesjährigen 3. Internationalen Konferenz über die „Probleme der Verwendung von bespikebaren Winterreifen“ im russischen St. Petersburg trafen sich kürzlich zahlreiche Vertreter von Spike-Produzenten, Reifenhändlern, Behörden und der Wissenschaft, um über die aktuellen Entwicklungen der Branche zu diskutieren. Wie Konferenz-Teilnehmer Alexander Schumilow, Export-/Import-Manager bei dem St. Petersburger Reifenhandelsunternehmen „Newaer Reifen“ gegenüber der NEUEN REIFENZEITUNG sagt, könnten mit Spikes versehene Winterreifen auf vereisten und Schnee bedeckten Straßen „ein optimales und sicheres Vorwärtskommen“ garantieren.

Dies gelte besonders für Länder mit extremen Witterungsverhältnissen. Zu diesen Ländern gehöre natürlich Finnland, wo 96 Prozent aller Fahrzeuge im Winter mit Spikes unterwegs sind, was zu einer nachweislichen Verbesserung der Verkehrssicherheit geführt habe, so Schumilow. Im Vergleich dazu sei die Zahl der Unfälle in Norwegen, wo Spikes nicht vorgesehen seien, in den vergangenen Jahren gestiegen. Teilnehmer der St. Petersburger Konferenz forderten eine für ganz Russland geltende einheitliche Regelung zur Verwendung von Spikes. Da derzeit ein rechtlicher Rahmen fehle, so Schumilow, würden Winterreifen von Firmen mit Spikes versehen, die dazu keine Genehmigung hätten. Besonderes Augenmerk richteten die Konferenzteilnehmer auch auf Fragestellungen der Ökologie und der Fahrbahnzerstörung durch Spikes.

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