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Michelin-Mitarbeiter zeigen großes Interesse an Aktien

Die Michelin-Gruppe zieht eine positive Bilanz ihres Beteiligungsplans für Mitarbeiter. Wie der französischen Reifenhersteller erklärt, hätten weltweit 69 Prozent der 113.000 Mitarbeiter insgesamt 2,7 Millionen Aktien zu bevorzugten Konditionen erstanden. In der zweiten Phase des Beteiligungsplans, die jetzt zu Ende ging, war das Michelin-Personal in 53 Ländern eingeladen, durch den Kauf von Anteilen Gesellschafter am Unternehmen zu werden. “Das Maß der Mitarbeiterbeteiligung hat unsere Erwartungen übertroffen”, so das Fazit der Unternehmensleitung. Die 113.000 Mitarbeiter des französischen Reifenherstellers, die in 69 Ländern beschäftigt sind, hatten sich insgesamt um 3,3 Millionen Firmenanteile beworben. Es standen allerdings nur 2,7 Millionen zur Verfügung. Im Durchschnitt hätten die Interessenten 30 Aktien geordert. In der jetzt zu Ende gegangenen zweiten Phase des Beteiligungsplans haben insbesondere die Mitarbeiter in einigen zentraleuropäischen Ländern überdurchschnittliches Interesse am Kauf von Michelin-Aktien gezeigt. In Polen etwa beteiligten sich 85 Prozent der Mitarbeiter, in Ungarn 76 Prozent und in Rumänien 69 Prozent. Aber auch in anderen Ländern verzeichnete das Unternehmen eine große Bereitschaft, Aktionär mit allen damit in dem entsprechenden Land verbundenen Rechten zu werden. 88 Prozent der Mitarbeiter in der Türkei kauften Anteile, 79 Prozent in Thailand, 77 Prozent in Südafrika, 74 Prozent in Algerien, 73 Prozent in Australien und ebenfalls 73 Prozent in Russland. “Trotz des geopolitisch unsicheren Klimas der vergangenen Monate zeigt die Anzahl der Zeichnungen, dass die Mehrheit der Mitarbeiter des Unternehmens die Attraktivität des Aktienangebots sowie unseren Vertrauensbeweis in sie erkannt hat”, lobt die Leitung des Reifenherstellers aus Clermont-Ferrand. Bereits in einer ersten Phase des Beteiligungsplans im April des vergangenen Jahres gab das Unternehmen seinen Mitarbeitern aus 16 Ländern (darunter Deutschland, Frankreich, USA, China) die Gelegenheit, Aktien zum Vorzugspreis von 35 Euro zu zeichnen. Um auch Mitarbeiter mit geringerem Einkommen anzusprechen, gewährte Michelin besondere Zuschüsse und Konditionen, so etwa bei den Zins-Abschlagszahlungen in einigen Ländern, den weiteren Gebühren und der Vermittlungsprovision. In Deutschland hatte während der Frist jeder zweite Mitarbeiter der Michelin Reifenwerke Aktien gezeichnet, in Karlsruhe sogar 61 Prozent. arno.borchers@reifenpresse.de

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