Milliardenklage gegen DaimlerChrysler wurde zugelassen

US-Investor Kirk Kerkorian, der knapp vier Prozent des Aktienkapitals der DaimlerChrysler hält und zuvor 14 Prozent an Chrysler hielt, hatte gegen den deutsch-amerikanischen Automobilkonzern eine Milliardenklage eingereicht. Kerkorian hielt, fühlt sich von DCX-Chef Schrempp massiv getäuscht. Dieser hatte stets von einer „Fusion unter Gleichen“ gesprochen und ein Jahr nach der Fusion in einem Interview mit der Financial Times freimütig bekannt, es sei von Anfang an nur um eine Übernahme von Chrysler durch Daimler gegangen. Daraufhin hatte Kerkorian Ende 2000 Klage eingereicht, welcher die Sprecher von DaimlerChrysler allerdings keinerlei Aussicht auf Erfolg eingeräumt hatten. Die schwierigste Hürde hat Kerkorian allerdings nun genommen, denn das angerufene Gericht hat die Klage zugelassen. Nun werden sich die Gerichte mit dem Inhalt der Klage beschäftigen müssen. Schlechte Presse für Konzernchef Schrempp ist damit programmiert.

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