Reifenentwicklung: Maßgeschneiderte Reifen für jedes Fahrzeugmodell

Jedes Frühjahr drängen sich die Termine für Reifenneuvorstellungen nahezu aller Hersteller dicht im Terminkalender der Redaktion. Was treibt die Industrie dazu, immer neue Produkte auf den Markt zu werfen? Sind es die Autofahrer, die nach zwei Prozent mehr Nassgriff oder ein Plus von vielleicht drei Prozentpunkten bei Aquaplaningverhalten einfordern? Wohl kaum – weiß doch ein Großteil der Konsumenten zahlreichen Untersuchungen zufolge noch nicht einmal, welche Reifengröße auf seinem Fahrzeug montiert ist. Vom korrekten Luftdruck ganz zu schweigen. Zwar lassen sich viele beim Kauf ihrer Pneus von den Testergebnissen der großen Publikumszeitschriften leiten, doch der direkte „Druck“ auf die Anbieter zur Entwicklung neuer Reifenmodelle ist – zumindest bislang noch – gering. Eher bewegt wohl ein schlechtes Abschneiden bei den regelmäßigen Tests die Industrie selbst, den Entwicklungsabteilungen die Hölle heiß zu machen. Die meisten Impulse im Bereich Reifenentwicklung gehen jedoch nach wie vor von den Fahrzeugherstellern aus. Grund genug für die NEUE REIFENZEITUNG sich einmal in den Entwicklungsabteilungen einiger Automobil- bzw. Reifenhersteller umzusehen und aufzuzeigen, welche Stufen von der ersten Idee bis zu fertigen Serienprodukt durchlaufen werden. Da dies ein mehrstufiger Prozess ist, haben wir uns zu einer kleinen Fortsetzungsreihe entschlossen, die verschiedene Schwerpunkte setzen wird. Während es in der März-Ausgabe zunächst um grundsätzliche Fragestellungen gehen wird, folgen dann später detailliertere Beiträge beispielsweise über die Arbeit in den Entwicklungszentren, die Tests der Reifen, den Anlauf der Produktion usw.

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