Ausbau von Runderneuerungskapazitäten: Viborg setzt auf Bandag

Neue Heiß- und Kalt-Runderneuerungskapazitäten werden in Oranienburg durch Viborg aufgebaut, die Kalterneuerung unter Bandag-Lizenz. Mit den Akquisitionen von Stinnes und Gummi-Mayer veränderten sich die Marktbedingungen für Viborg nicht nur hinsichtlich Reifenhandel, sondern auch hinsichtlich Runderneuerung. Über die Stinnes- und Gummi-Mayer-Organisationen kann ein enormes Potenzial an Karkassen erschlossen werden, die über die eigene Flotte bequem nach Oranienburg transportiert werden können. Doch auch auf der Fahrt von einem Viborg-Zentrallager in Oranienburg sollte noch genügend Platz auf der Ladefläche sein. Die für Oranienburg vorgesehenen zwei neuen Kessel deuten auf Kalt-Kapazitäten von 50.000 bis maximal 60.000 Reifen hin, so dass (wegen Schließung abzüglich zweier Frankreich- und Österreich-Fertigungen) auf Deutschland maximal 25.000 bis 30.000 Reifen entfallen würden. Marktbeobachter stellen sich die Frage, ob die Reifen “nur” über die Viborg/Stinnes/Gummi-Mayer-Servicestellen angeboten werden sollen, d.h. nur für den Eigenbedarf produziert wird. Das ist die wahrscheinlichere Variante, weil Stinnes und Gummi-Mayer nach groben Schätzungen ein gemeinsames Lkw-Vermarktungspotenzial von etwa einer Viertel Million Lkw-Reifen haben.

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