Felgenreport, Teil 1/Erstausrüstung

Montag, 28. Mai 2001 | 0 Kommentare
 

Der Konzentrationsprozeß in der Automobil-Zulieferindustrie hat weiter an Dynamik gewonnen. Und das gilt auch und gerade im Rädersektor. Die Automobilhersteller machen es vor, die Zulieferer machen es nach: "Fusionitis", nennen es Kritiker.

Aber der Drang nach Größe ist nun mal unverkennbar und im Rahmen der Globalisierung der Wirtschaft vielleicht auch unvermeidlich. Und dabei ist noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, die Zeit der Fusionen, Joint-ventures und echten Übernahmen noch keineswegs abgeschlossen. Und wenn die Zulieferer sich nicht aus eigener Kraft zu Fusionen, Bündnissen oder welcher Form der Kooperation auch immer einfinden, werden sie in die Nischen gedrängt.

Doch kann man in der Nische auf Dauer "überleben" oder stellt sich nicht irgendwann erneut die Frage nach einem Partner? Zur Zeit aber freut sich noch ein jeder, wie schön das Pflänzchen Automobilkonjunktur gedeiht – immerhin haben 1998 Erstausrüstung und Ersatzgeschäft geblüht. Dennoch: Der Ersatz- bzw. Umrüstmarkt, in diesem Falle der deutsche, ist wie der große OE-Markt im Umbruch.

Mit Aluminiumfelgen kann man noch (!) Geld verdienen, wenn man denn Schläue, Kreativität und/oder Erfahrung hat. Wenn allerdings die nächste automobile Krise auf die Erstausrüstung mit Aluminiumfelgen durchschlägt, wird sich die Spreu vom Weizen auch in nachgelagerten Bereichen trennen. Schon allein deshalb ist unser alljährlich vor allem von der Gilde der Anbieter von Aluminiumfelgen mit Ungeduld erwartete Felgenreport (OE-Geschäft in der März-Ausgabe, Ersatzmarkt im April-Heft) interessanter denn je.

Kategorie: Allgemein

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