Auch bei Pirelli wird fusioniert
Nach Bekanntwerden der eingeleiteten Fusion von Olivetti und Telecom Italia wurde auch publik, dass der Kabel- und Reifenhersteller Pirelli SpA und seine Finanzholding Pirelli & C. zusammengefĂŒhrt werden. Die „neue Pirelli“ wird 60 Prozent, nach einer weiteren Fusion mit der Holinvest (eine Finanzierungsgesellschaft) 50,4 Prozent an Olimpia halten, der wiederum zu 9 Prozent die „neue Telecom Italia“ gehört (15% der Stimmrechte). Damit solle – so war erklĂ€rtes Ziel – die bislang Ă€uĂerst verschachtelte Struktur des Konzerns vereinfacht werden und Olimpia verliert an Einfluss auf den neuen Telekommunikationskonzern. An Pirelli- und Telecom-PrĂ€sident Marco Tronchetti Provera, der diesen Umbau initiiert hatte, wird von Analysten allerdings eher Kritik geĂŒbt und die Aktien der beteiligten Unternehmen werden an der MailĂ€nder Börse abgestraft: Olimpia und damit Tronchetti wĂŒrden bei dem fĂŒr den Umbau notwendigen Aktientausch (sieben Olivetti-Aktien fĂŒr eine von Telecom Italia) gegenĂŒber KleinaktionĂ€ren bevorzugt. Auch die Fusion der „beiden Pirellis“ erfolgt durch Aktientausch.
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