Reifenmarkt Österreich zeigt sich etwas krisenfester als der deutsche

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Während der deutsche Ersatzmarkt in der ersten Jahreshälfte bekanntlich deutliche Rückgänge verzeichnete mit einem Minus von beispielsweise 19,5 Prozent beim Sell-out von Pkw-Reifen, hat sich der österreichische Markt im Vergleich dazu deutlich stabiler entwickelt. Dort wurde in der Zeit von Januar bis Juni immerhin 1,169 Millionen Consumer-Reifen insgesamt verkauft, wie der Verband der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ) kürzlich unter Berufung auf GfK-Zahlen mitgeteilt hat. Während sich dabei bei Pkw-Reifen ein Rückgang von 14,3 Prozent ergab, lag das Minus bei 4×4-/SUV-Reifen bei 11,5 Prozent (Deutschland: minus 16 Prozent) und bei LLkw-Reifen bei 4,3 Prozent (minus 16,5 Prozent). Auch wenn alle Branchenvertreter immer wieder betonen, Österreich sei kein Land für Ganzjahresreifen, ist doch auch dort dieses Segment dasjenige mit relevantem Wachstum. Wie der VRÖ weiter mitteilt, lagen die Rückgänge bei Sommer- bzw. Winterreifen im ersten Halbjahr bei 14,1 bzw. 13,9 Prozent, während der österreichische Ganzjahresreifenmarkt in derselben Zeit um 8,1 Prozent anwuchs, derweil der Wert der verkauften Ganzjahresreifen sogar um 10,2 Prozent anstieg. In Deutschland wuchs der vergleichbare Sell-out im selben Zeitraum ‚nur‘ um 1,2 Prozent. Angaben über den aktuellen Anteil von Ganzjahresreifen im Markt machte der VRÖ indes nicht. ab

 

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