Nokian Tyres droht Klageerhebung wegen manipulierter Reifentests

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Große Aufregung brach im Reifenmarkt aus, als Ari Lehtoranta – vom Oktober 2014 bis Ende 2016 President und CEO von Nokian Tyres – Anfang 2016 öffentlich zugeben musste, dass der finnische Hersteller jahrelang und europaweit Reifentests manipuliert hatte. Gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG betonte Lehtoranta damals in einem Interview, er habe „keine Wahl gehabt“, als sich mit seinen Informationen an die Öffentlichkeit zu wenden. Dennoch kamen einige Monate nach diesem Bekenntnis im Auftrag der finnischen Finanzaufsichtsbehörde polizeiliche Ermittlungen in Gang. Der Vorwurf damals: Der finnische Reifenhersteller, dessen Topmanager sowie „gewisse Mitarbeiter“ hätten gegen das finnische Wertpapierhandelsgesetz verstoßen. Sie sollen einerseits gewissen gesetzlichen Mitteilungspflichten nicht nachgekommen sein und sollen außerdem andererseits von gewissen Insider-Informationen profitiert haben. Wie Nokian Tyres gestern Nachmittag mitgeteilt hat, rechne man nun mit einer Klageerhebung; entsprechende Informationen habe man von den Behörden erhalten. Aufseiten des Reifenherstellers hätten „die Verdächtigen jede Beteiligung an kriminellen Aktivitäten bestritten“, heißt es dazu. Außerdem wolle „das Unternehmen keinen Kommentar in der Sache abgeben“. ab

 

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