DPD Group wächst deutlich – Reaktion auf Zustellermangel

Die DPD Group – für den deutschen Reifenhandel wichtigster Partner im Paketversand – konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr ihre Umsätze um acht Prozent auf 7,3 Milliarden Euro steigern und hat dafür weltweit 375 Millionen Pakete zugestellt; das weltweite Paketvolumen lag den DPD-Angaben zufolge bei 1,3 Milliarden Stück und wuchs leicht geringer als der DPD-Umsatz. Trotz „eines schwierigen Marktumfeldes hat DPD Deutschland durch selektives Mengenwachstum und deutliche Preissteigerungen ein Umsatzplus von 4,6 Prozent erwirtschaftet“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Beigetragen zum Umsatzwachstum in Deutschland hätten auch „deutliche Preissteigerungen als Antwort auf anspruchsvolles Marktumfeld und rasanten Kostenanstieg“. Dabei machte das B2B-Geschäft den größten Anteil aus: In Europa lag er bei 59 Prozent (Vorjahr: 61 Prozent), in Deutschland gar bei zwei Drittel, wobei der Versender allerdings mit 16 Prozent das größte Wachstum im B2C-Segment verzeichnen konnte.

Als Reaktion auf den akuten, branchenweiten Zustellermangel habe DPD im Jahr 2018 erstmals eigene Arbeitskräfte für die Paketzustellung eingestellt; insgesamt stellen für DPD Deutschland 11.000 Fahrer zu. Die Zahl der eigenen Zusteller soll mittelfristig auf 1.000 Arbeitskräfte steigen. Geplant sei darüber hinaus der Aufbau einer Zustellerakademie, um die Paketzusteller noch besser auf ihre Aufgaben zu schulen. ab

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