Auch Yokohama Rubber gibt Gewinnwarnung heraus – Reifensparten positiv

Wie schon andere Reifenhersteller vorher, so hat nun auch Yokohama Rubber die Veröffentlichung aktueller Quartalszahlen mit einer Anpassung seiner Jahresprognose verknüpft. Wie der japanische Hersteller heute mitteilt, war man ursprünglich von einem Jahresumsatz von 670 Milliarden Yen (aktuell 5,16 Milliarden Euro) ausgegangen, nun rechne man nur noch mit 650 Milliarden Yen, was allerdings gegenüber 2017 immer noch einer minimalen Steigerung (um 0,6 Prozent) entspräche. Auch die Erträge hatte man im Februar mit der bisher gültigen Jahresprognose wohl etwas zu positiv eingeschätzt, so soll sie jetzt am Ende des Jahres bei geschätzten 55 (424 Millionen Euro) statt 60 Milliarden Yen liegen sollen; im Vorjahr lagen sie bei 54 Milliarden Yen. Yokohama Rubber reagiere mit dieser Gewinnwarnung auf schwächere Reifenabsätze als erwartet in China, Russland und dem Mittleren Osten und auf Probleme beim Hochfahren der Ende 2015 in Betrieb genommenen Lkw-Reifenfabrik in West Point (Mississippi/USA). Die aktuellen Zahlen für die ersten drei Quartale 2018 zeichnen zumindest das Yokohama-Reifengeschäft als wachstumsfähig aus. Lediglich die Umsätze mit Yokohama-Reifen fiel leicht um 1,5 Prozent, während die Umsätze der 2016 übernommenen Alliance Tire Group (ATG) hingegen deutlich wuchsen, dem Bericht zufolge aufgrund eines starken OEM-Geschäfts. Gleichzeitig legten die Erträge beider Sparten deutlich zu, woraus sich auch höhere Umsatzrenditen errechnen. ab

 Mehr zu diesen Zahlen erfahren Sie hier in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

 

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