Europäischer Reifenersatzmarkt laut ETRMA „stabil“

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Die Reifenabsätze auf dem europäischen Ersatzmarkt haben sich der ETRMA zufolge im ersten Halbjahr durchweg negativ entwickelt. Wie der in Brüssel ansässige Verband mitteilt, seien beim Absatz Industrie an Handel (Sell-in) von Januar bis einschließlich Juni europaweit 101,51 Millionen Pkw-Reifen verkauft worden, was einem Rückgang von 0,7 Prozent entspricht. Dabei entwickelten sich die beiden Quartale durchaus unterschiedlich. Während das erste Quartal bei Pkw-Reifen einen Rückgang von sechs Prozent verzeichnete, konnte dieser im zweiten Quartal durch ein Wachstum von fünf Prozent wieder nahezu ausgeglichen werden. Die Entwicklung bei Lkw-/Busreifen war ähnlich und lag am Ende des Halbjahres bei einem Minus von 0,5 Prozent. Auch bei Lkw-Reifen pendelte der Markt zunächst im ersten Quartal mit zehn Prozent ins Minus, nur um dann im zweiten Quartal wieder um knapp zehn Prozent zu wachsen. Das Segment der Ackerschlepperreifen hingegen markierte mit einem Rückgang von 10,9 Prozent die größte Entwicklung im Markt – im ersten Quartal: minus zwölf Prozent; im zweiten minus zehn Prozent –, während das Segment der Motorradreifen um 4,7 Prozent schrumpfte. Insgesamt beschreibt die ETRMA mit ihren aktuellen Zahlen den Markt als „stabil“. ab

 

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