Kumho-Gewerkschafter stimmen Verkauf an Doublestar „mündlich“ zu

Offenbar sind die Frontlinien im Streit um die Zukunft von Kumho Tire doch nicht unverrückbar, wie es noch am vergangenen Freitag schien. Wie es nun aus Südkorea heißt, hätten Gewerkschaftsvertreter anlässlich eines nicht-öffentlichen Treffens am Freitag eine „mündliche Zusage“ gegeben, sich nicht weiter gegen den Verkauf des Reifenherstellers an Qingdao Doublestar aus China zu stellen. Am Wochenende mochten die Gewerkschafter aber ein zum Treffen formuliertes Statement nicht absegnen, sondern ließen mitteilen, es gebe ein „einheimisches Unternehmen“, das Interesse an einer Übernahme von Kumho Tire habe. Ob sich dahinter lediglich eine weitere Volte der Gewerkschafter verbirgt, die um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze unter einem neuen und aus China stammenden Inhaber fürchten, scheint durchaus möglich, fielen sie doch in den vergangenen Wochen immer wieder durch entsprechende Schritte auf. Unterdessen betonten Vertreter der Korea Development Bank noch einmal die Dringlichkeit; man müsse bis zum Ende des Monats eine Einigung erzielen, soll Kumho Tire – der zweitgrößte Reifenhersteller Südkoreas hinter Hankook und vor Nexen Tire – nicht in eine gerichtliche Zwangsverwaltung rutschenab

 

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