Schreckmomente bei den Bridgestone Training Days 2018

Wenn es kracht und eine Person zu Schaden kommt, sind die Unfallforscher zur Stelle. Jedenfalls im Umkreis von 50 Kilometern rund um Dresden. Johann Ziegler ist einer davon. Zusammen mit seinen Kollegen erhebt er rund 3.400 Parameter und arbeitet jeden Unfall rund 30 Stunden lang auf. Pro Jahr sind das ungefähr 1.000 Unfälle mit Personenschaden. Jetzt gab der Diplom Ingenieur der TU Dresden seine Erkenntnisse auch zum Thema Reifen weiter. Und zwar an etwa 200 Reifenhändler, die bei den Bridgestone Training Days 2018 im ADAC-Fahrsicherheitszentrum Hansa Lüneburg mitmachen.

Eine Studie der Verkehrsunfallforscher der TU Dresden bestätigt, dass Unfälle bei Nässe durch die Wahl der richtigen Reifen verhindert werden könnten. Wichtig dabei: Pro Jahr kommt es in Deutschland zu rund 300.000 Unfällen mit Personenschäden. Ein Viertel davon passiert bei Regen oder auf nassen Fahrbahnen. Eine der häufigsten Ursachen dieser rund 75.000 Blechschäden und Verkehrsopfer ist die nicht angepasste Geschwindigkeit. Oft überschätzen Autofahrer sich oder ihren Wagen unter widrigen Wetterbedingungen und verlieren schneller die Kontrolle über das Fahrzeug. Die Unfälle auf nassen Straßen würden oft innerhalb von Ortschaften auf gerade Strecke von Sommer bis Herbst passieren. Wie die Studie der TU Dresden anhand wissenschaftlicher Daten bestätigt, können Unfälle bei Nässe durch die Wahl der richtigen Reifen verhindert werden. Dazu wurden Premium-Reifen, wie etwa der neue Bridgestone Turanza T005, mit kostengünstigeren Reifen in realen Unfallsituationen verglichen. Johann Ziegler: „Mit Premium-Reifen verkürzt sich auf Nässe nicht nur der Bremsweg, auch die Restgeschwindigkeit im Falle eines Aufpralls ist wesentlich geringer als bei Budget-Reifen. Die Auswirkungen und Folgeschäden eines Unfalls können somit deutlich reduziert beziehungsweise vermieden werden.“

Neben den interessanten Informationen zu der Unfallforschung auch in Bezug auf Reifen gab es für die Reifenhändler Schreckmomente wie plötzlich auftauchende Hindernisse auf der Strecke und eine Mauer, in die die Teilnehmer auf der Strecke reinfahren sollten. Die Reifenhändler konnten hier ein Fahrgefühl von dem neuen Turanza T005 beim Nasshandling bekommen und auch den DriveGuard live auf öffentlichen Straßen und Feldwegen erleben. Für die Teilnehmer ein gelungenes Event. Maike Groß, Geschäftsleitung von Reifen Groß aus Schöppenstedt: „Wir mich war das durch und durch ein interessanter Tag. Ich kann viele Informationen mit in den Betrieb nehmen und kann den Kunden durch eigene Erfahrungen mit den Reifen auch anders beraten.“

Die nächsten Training Days finden am 14. Und 15. März im Fahrsicherheitszentrum Melk in Österreich und vom 20. bis 21. März im Fahrsicherheitszentrum Baden Airpark statt. Insgesamt rechnet das Unternehmen mit 600 Teilnehmern.

Mehr über das Event lesen Sie in der nächsten Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG. cs

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