Dunlop stellt sich der Herausforderung in Le Mans

Wenn an diesem Wochenende die „24 Stunden von Le Mans“ zum 80. Mal ausgetragen werden, nimmt auch Dunlop die einzigartige Herausforderung der französischen Highspeed-Rennstrecke an. Der 13,629 Kilometer lange Kurs, der teils aus öffentlichen Straßen, teils aus permanenter Rennstrecke besteht, hält für Teams und Reifenhersteller extreme Bedingungen bereit: unendlich scheinende Geraden, schnelle Kurven und enge Schikanen, aber auch Wetterbedingungen, die sich im Verlauf eines 24-Stunden-Rennens immer wieder ändern können. „All dies macht die Aufgabe für einen Reifen alles andere als einfach, lässt aber auch die insgesamt 34 Dunlop-Erfolge beim Langstreckenklassiker in Le Mans – mehr als jeder andere Hersteller – in einem noch helleren Glanz erstrahlen“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Eine der Schwierigkeiten beschreibt Jean-Felix Bazelin, Dunlop Motorsport General Manager: „Da sich die Strecke aus öffentlichen Straßen und permanenter Rennstrecke zusammensetzt, stellt sie für die Reifen eine ganz besondere Herausforderung dar. Zum einen ist der öffentliche Teil von den Autos, Motorrädern und Lkw verschmutzt, die noch bis zu einer Woche vor dem Rennen auf der Strecke unterwegs waren, und zum anderen müssen die Reifen auf unterschiedlichen Belägen gut funktionieren.“

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans sind dieses Jahr der dritte Lauf der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), doch auch ohne die Einbindung in den Rennkalender einer Serie würde dieses Rennen alles anlocken, was im Langstreckenrennsport Rang und Namen hat, ist man bei Dunlop überzeugt. Schließlich gehört es zu den berühmtesten Sportveranstaltungen der Welt. In allen vier Klassen – LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am – vertrauen Teams auf Dunlop-Reifen. „Und in der am besten besetzten Klasse, der LMP2, geht sogar jedes Team auf dem Reifen an den Start, der 2011 in dieser Kategorie bei den 24 Stunden von Le Mans, in der Le Mans Series und im Vorgänger der WEC, dem Intercontinental Le Mans Cup, siegreich war: auf Dunlop. Kein Wunder, dass Dunlop für diese Kategorie einen Sonderpreis ausgeschrieben hat: Sollte ein LMP2-Team es in der Gesamtwertung aufs Podium schaffen, wird es für den Rest der Saison kostenlos mit Reifen beliefert. Ein schwieriges Ziel – aber machbar, wie die ‚12 Stunden von Sebring’ bewiesen haben.“

Insgesamt werden 23 der 56 gemeldeten Autos die 24 Stunden von Le Mans auf Dunlop-Pneus bestreiten; Opens external link in new windowweitere 32 Teams fahren auf Michelin-Reifen. In der Top-Klasse, der LMP1, tritt Dunlop-Entwicklungspartner OAK Racing mit einem Auto auf den Reifen des „Erfolgsherstellers“ an. Dafür vertrauen alle 20 LMP2-Teilnehmer auf das „Fliegende D“. Wie in der LMP1 wird auch in der Königsklasse der GT-Fahrzeuge – der GTE-Pro – nur ein Team die Dunlop-Farben vertreten, „dies aber sehr auffällig und eindrucksvoll: JMW Motorsport.“ Das britische Team war in diesem Jahr bereits in der European Le Mans Series erfolgreich und wird seinen Ferrari 458 Italia in der Lackierung des Siegers des Dunlop-Art-Car-Wettbewerbs an den Start bringen. Auch in der GTE-Am geht ein Team auf Dunlop an den Start: Krohn Racing auf einem Ferrari 458. ab

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.