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Ein Blitzeinschlag, zwei geplatzte Lkw-Reifen und die Erkenntnisse daraus

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Wir alle kennen das noch aus dem Physikunterricht: Geht ein Gewitter, ist man im Auto in der Regel sicher vor einem Blitzeinschlag. Der sogenannte faradaysche Käfig sorgt dafür, dass Menschen in einem Fahrzeug – oder in einer anderen geschlossenen Hülle aus einem elektrischen Leiter – bei einem Einschlag zwar einen gehörigen Schrecken davon tragen, ansonsten aber unversehrt bleiben. Dies trifft leider nicht immer auch auf das Fahrzeug und schon gar nicht auf die daran verbauten Reifen zu, wie jetzt einige Feuerwehrmänner im brandenburgischen Örtchen Lieberose leidvoll erfahren mussten. Bei einem Löscheinsatz war nämlich deren Tanklöschfahrzeug von einem Blitz getroffen worden. Die mehrere zehn Millionen Volt Spannung waren ganz augenscheinlich zuviel für die Reifen des Lkws, von denen sich immerhin zwei verabschiedeten. Durch das Platzen der Reifen war glücklicherweise niemand verletzt worden, so dass die Erkenntnisse bleiben: Ein Käfig ist manchmal gut, auch wenn Menschen drin stecken; und auch wenn Gummi grundsätzlich Strom leitet, kann ein Reifen davon platzen, wenn zuviel davon fließt. ab

 

2 Kommentare
    • Richtigsteller says:

      Hallo, das ist keine neue phy. Grundlage.

      Vom Prinzip her leitet alles Strom, der Potenzialunterschied muss nur groß genug sein. So leitet die Luft auch Strom in Form von Blitzen, obwohl Luft ein guter Isolator ist.

      Ob der Potenzialunterschied nun ausgeglichen wird, liegt nur am Widerstand der jeweiligen Stoffe.

      Bei Fahrzeugen ist es sogar notwendig, dass der Gummi den Strom ableitet, sonst würden Sie nach jeder Fahrt einen Schlag bekommen, sobald Sie aussteigen und die Karosserie berühren. Der Ruß in den Reifen setzt dabei den elektrischen Widerstand herab.

      Also überhaupt nichts Neues in der Physik, auch wenn Sie überrascht sind.

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