Insolvenz von Hanjin Shipping wirkt sich auch auf Reifenpreise aus

Dienstag, 13. September 2016 | 0 Kommentare
 
Die Insolvenz der südkoreanischen Großreederei Hanjin Shipping – im Bild der Containerriese Hanjin Sooho mit Platz für über 13.000 Standardcontainern – treibt die Frachtraten auf einigen Strecken zwischen Asien und Europa deutlich nach oben, betroffen davon auch der Reifenmarkt
Die Insolvenz der südkoreanischen Großreederei Hanjin Shipping – im Bild der Containerriese Hanjin Sooho mit Platz für über 13.000 Standardcontainern – treibt die Frachtraten auf einigen Strecken zwischen Asien und Europa deutlich nach oben, betroffen davon auch der Reifenmarkt
Seitdem Hanjin Shipping Ende August offiziell einen Insolvenzantrag stellen musste, hat sich eine gewisse Unruhe im Markt ausgebreitet, stiegen die Frachtraten für den Containertransport auf See von Asien nach Europa seither doch auf einigen Strecken um bis zu 50 Prozent – das trifft gerade auch in Asien produzierende Reifenhersteller, die ihre Produkte in Europa vermarkten wollen. Hanjin Shipping aus Südkorea gilt als siebtgrößte Reederei der Welt. Dass die Großreederei nun unter Vermögensverwaltung steht, hat der weltweit unter großen Überkapazitäten leidenden Containerschiffahrt etwas Luft verschafft; weltweit hat die Insolvenz zur vorübergehenden Stilllegung von über 80 Hanjin-Containerriesen mit 500.000 geladenen Standardcontainern geführt. Auch wenn weltweit rund 6.000 Schiffe mehr als 16 Millionen Standardcontainer laden können, gehört Hanjin Shipping auf einigen Routen doch zu den den Markt dominierenden Reedereien – folglich die Auswirkungen auf die Frachtraten.

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Kategorie: Markt

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