De-minimis-Förderung von Runderneuerten: Reifen Stiebling holt die Politik an Bord

Freitag, 1. April 2016 | 0 Kommentare
 
Für Reifen Stiebling in Herne gehört die Runderneuerung seit jeher zum Geschäftsmodell – dieses steht durch den aktuellen Wegfall der De-minimis-Förderung runderneuerter Reifen auf der Kippe
Für Reifen Stiebling in Herne gehört die Runderneuerung seit jeher zum Geschäftsmodell – dieses steht durch den aktuellen Wegfall der De-minimis-Förderung runderneuerter Reifen auf der Kippe

Die Runderneuerung von Lkw-Reifen gehört seit der Gründung von Reifen Stiebling 1929 zum Unternehmenskonzept. Doch dieses Geschäftsmodell steht zurzeit auf der Kippe. Denn: Die finanzielle Förderung von runderneuerten Reifen in Deutschland nach dem Förderprogramm De-minimis wurde für den neuen Förderzeitraum 2016 gestrichen – „damit entfällt der Kostenvorteil gegenüber Neureifen“, heißt es dazu vonseiten des Herner Unternehmens, das sich nun für die Wiedereinführung der Förderung stark macht. Um dieses Thema auch in der Politik zu verankern, hat Reifen Stiebling Oliver Wittke, CDU-Bundestagsabgeordneter, dort Mitglied im Ausschuss für Verkehr, sowie ehemaliger Landesminister für Bauen und Verkehr, zu einem Ortstermin nach Herne eingeladen. Nach einer kurzen Unternehmenspräsentation und einer Besichtigung des Runderneuerungswerkes werde Oliver Wittke am kommenden Dienstag bei Reifen Stiebling zu der aktuellen De-minimis-Problematik Stellung beziehen.

Reifen Stiebling produziert pro Jahr etwa 12.000 Lkw-Reifen, wesentliche Kunden sind der ÖPNV, Entsorger und Spediteure. „Eine ökologisch wichtige Arbeit: Allein in Herne werden so jedes Jahr rund 700.000 Liter Erdöl eingespart und 12.000 Reifen müssen nicht aufwendig entsorgt werden“, argumentiert das Traditionsunternehmen. Reifen Stiebling würde seine Produktion im Ruhrgebiet bekanntermaßen gerne ausbauen, „doch ohne eine Fortführung der Förderung dürften diese Pläne hinfällig sein“, so Christian Stiebling. ab

 

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Kategorie: Runderneuerung

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