Giti Tire wehrt sich gegen Reifentest – Widerspruch zu Labelwerten

Mittwoch, 17. Februar 2016 | 0 Kommentare
 
Der GT Radial Champiro FE1 fiel beim Reifentest der Automobilklubs ACE und ARBÖ wegen einer getesteten Schwäche auf Nässe durch; dagegen erhebt der Hersteller Widerspruch und verweist auf den entsprechenden Reifenlabelwert B
Der GT Radial Champiro FE1 fiel beim Reifentest der Automobilklubs ACE und ARBÖ wegen einer getesteten Schwäche auf Nässe durch; dagegen erhebt der Hersteller Widerspruch und verweist auf den entsprechenden Reifenlabelwert B

Nachdem der GT Radial Champiro FE1 beim ersten Sommerreifentest der neuen Saison durch die Automobilklubs ACE und ARBÖ nur ein „bedingt empfehlenswert“ erhalten hatte und den Test vorwiegend aufgrund einer getesteten Schwäche auf Nässe als Letzter abschloss, zieht der Hersteller Giti Tire die Testergebnisse nun in Frage. Der chinesische Reifenhersteller ist dabei insbesondere konsterniert, da das Produkt im EU-Reifenlabel mit einem guten B eingestuft wird. Wie Giti Tire in einem Statement an die NEUE REIFENZEITUNG mitteilt, habe man umgehend nach Bekanntwerden des ACE-/ARBÖ-Sommerreifentests ein eigenes Testteam von MIRA in England aus, wo Giti Tire einen Standort unterhält, nach Idiada bei Barcelona entsandt. Dort hatten die Automobilklubs ihre entsprechenden Tests selber auch durchgeführt. „Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass der Reifen die Leistungen erbringt, wie sie auch im Label angegeben sind – ein C beim Rollwiderstand und ein B beim Nassgriff. Daher stehen unsere Ergebnisse im Widerspruch zu denen, die das deutsche Magazin veröffentlicht hat“, so der Hersteller. In den kommenden zwei Wochen soll nun der TÜV im Auftrag von Giti Tire Europe den Test der Automobilklubs noch einmal wiederholen, so der Hersteller weiter. ab

 

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Kategorie: Produkte

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