Stoßdämpferproduktion von ZF wird neu sortiert

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Für die bisher an den Standorten Schweinfurt, Eitorf und Ahrweiler beheimatete Stoßdämpferproduktion hat ZF ein Gesamtkonzept entwickelt, um dem hohen Kostendruck zu begegnen, unter dem gerade die konventionellen Stoßdämpfer stehen. Sie lassen sich am Hochlohnstandort Deutschland nicht mehr zu wettbewerbsfähigen Preisen herstellen und werden von den Standorten Schweinfurt, Eitorf und Ahrweiler ins Ausland verlagert, größtenteils an die bestehenden Produktionsstandorte in Levice (Slowakei) und Gebze (Türkei).

Ein Teil der Produktion von technologisch anspruchsvolleren, elektronisch geregelten Stoßdämpfern sowie weitere Produkte werden von Schweinfurt nach Eitorf, Ahrweiler sowie an osteuropäische Standorte verlagert. Damit sichert ZF in Eitorf und Ahrweiler die Beschäftigung bis mindestens Ende 2022. Der Standort Schweinfurt, der sukzessive die gesamte Stoßdämpferproduktion abgibt, erhält dafür die Division E-Mobility mit entsprechenden Investitionen in diese Schlüsseltechnologie für emissionsfreies Fahren.

„Investitionen in die Zukunft erfordern strikte Disziplin an anderer Stelle“, sagt ZF-Produktionsvorstand Michael Hankel. „Konsequent verfolgen wir daher den Weg weiter, Produkte am Ende ihres Produktlebenszyklus‘ – wenn sie also nicht mehr innovative Hightech-Produkte, sondern Standardprodukte sind – von Deutschland aus an Standorte mit geringeren Produktionskosten zu verlagern. Um in allen Produktsegmenten wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir noch konsequenter den Regeln des Marktes folgen.“

Gemeinsam mit den Betriebsräten der betroffenen Standorte hat ZF in den vergangenen Monaten das Stoßdämpfer-Gesamtkonzept ausgehandelt. „Es ermöglicht uns einerseits, zu wettbewerbsfähigen Preisen zu produzieren, und andererseits, die Standorte Eitorf und Ahrweiler zu erhalten, wo insgesamt rund 900 Mitarbeiter beschäftigt sind“, so Hankel. dv

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