Reifen Stiebling „unter Strom“ – Sieben Elektroautos in Dienst gestellt

Freitag, 24. Oktober 2014 | 0 Kommentare
 
Die Basketballerinnen des Herner TC, die in der Bundesliga spielen und von Reifen Stiebling gefördert werden, präsentierten das neue Reifen-Stiebling-Kundenfahrzeug
Die Basketballerinnen des Herner TC, die in der Bundesliga spielen und von Reifen Stiebling gefördert werden, präsentierten das neue Reifen-Stiebling-Kundenfahrzeug

Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlug im Spätsommer 2014 der Herner Reifenfachhändler Reifen Stiebling mit dem Ankauf von sieben Elektroautos. Zum einen kann er nun seine Kunden, die an ihrem Pkws die Reifen wechseln oder einen Schaden reparieren lassen wollen, mit diesem Ersatzfahrzeug für eine neue Art der Mobilität sensibilisieren. Zum anderen ist der kultige Zweisitzer Renault Twizy ein überaus auffälliges Marketinginstrument. Geschäftsführer Christian Stiebling: „Wir wollen unseren Kunden das Thema Elektromobilität näher bringen und sie auf diese neue Form des Autofahrens aufmerksam machen. Bisher gab es nur positives Feedback. Jeder hatte Spaß daran, den kleinen Flitzer zu fahren. Selbst Lkw-Fahrer wechseln gerne von ganz groß auf ganz klein. Und zudem fällt der Wagen hier in der Stadt mehr auf als jeder Nobelkarosse.“

Sieben Renault Twizy stehen seither im 60 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark von Reifen Stiebling und werden in den Filialen als Kundenfahrzeuge eingesetzt. Auf Skepsis ist Christian Stiebling bisher nicht gestoßen: „Natürlich gibt es immer Fragen nach der Reichweite. Aber da der Twizy als ein Stadtauto für Kurzstrecken gedacht ist, reichen die 100 Kilometer, die er bei stromsparender Fahrweise schafft, für unsere Kunden locker aus.“ Ein Airbag gehört zur Standardausstattung – Reifen Stiebling hat den „Stromer“ zudem bereits mit Winterreifen ausgerüstet.

Seit gut zwei Jahren ist der kleine Franzose auf dem Markt, über 3.500 Twizys rollen nach Herstellerangaben zurzeit über Deutschlands Straßen. Mit einer Länge von 2,3 Metern und einer Breite von rund 1,2 Metern sei er – Stichwort Parkplatzsuche – als Zweitwagen ideal für den Stadtverkehr, so der Hersteller. Angeboten wird das E-Mobil ab 6.990 Euro plus Miete (ab 30 Euro monatlich) für die Batterie. Der Sprit des Zweisitzers, der als Quad zugelassen ist, kommt aus der Steckdose – und zwar aus einer ganz normalen, an der auch das Mobiltelefon oder der Laptop aufgeladen wird. Eine komplette Ladezeit dauert übrigens etwa dreieinhalb Stunden.

Stephan Reuther vom Essener Autohaus Boden, das zur BOB Automotive Group gehört, die den Renault Twizy u.a. bei ihren Händlern im Ruhrgebiet anbietet, verweist bereits auf zwei Erfolgsgeschichten des Elektroautos. So wird es bei einem Projekt der Universität Duisburg/Essen erfolgreich im Carsharing genutzt, und bei der Feuerwehr in Wuppertal gehören zwei Twizys mit zum Fuhrpark. „Mit Martinshorn“, so Reuther, „um damit ganz schnell vor Ort den eingegangenen Notruf zu prüfen.“ ab

 

Schlagwörter: ,

Kategorie: Werkstatt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *