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Reifen-Messe: Kenda Rubber formuliert Erfolgsfaktoren für Europa

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Mit dem Motto „Focus on Europe“, so war der taiwanesische Reifenhersteller Kenda Rubber Ende Mai auf der Reifen-Messe in Essen an den Start gegangen. Im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG erläuterte Chairman Ying-Ming Yang, dass Kenda Rubber ein langfristig angelegtes Interesse am europäischen Markt habe. Das Line-up, die Produktqualität sowie die Stabilität der Geschäftsbeziehungen seien – gerade auf dem deutschen Markt – von zentraler Bedeutung für den Geschäftserfolg. Man habe zwar noch ein Stück Weg zurückzulegen, so Yang. Aber mit dem Aufbau organisatorischer Strukturen hierzulande und der bevorstehenden Einführung des neuen UHP-Reifens KR41 – das erste ausschließlich für den europäischen Markt entwickelte Produkt von Kenda Rubber – werde man große Fortschritte machen. Der KR41 soll im kommenden Frühjahr auf den Markt kommen, ergänzt Michael Andre, Marketing und Sales Manager Kenda Rubber Industrial Co. Europe GmbH, anlässlich der Reifen-Messe.

„Mit dem Motto ,Focus on Europe‘ wollen wir unsere Strategie unterstreichen, auf dem europäischen Markt weiter Fuß zu fassen“, so Michael Andre, der seit September beim taiwanesischen Hersteller tätig ist. Dabei ist Kenda Rubber mit seinen Produkten auf dem europäischen Markt in Frankreich, England, Italien und Großbritannien bereits seit mehreren Jahren vertreten. Nun soll auch in Deutschland der Durchbruch geschafft werden, so Andre, der über langjährige Branchenerfahrung verfügt und ab 2006 als Sales Director maßgeblich am Aufbau der Giti-Tire-Organisation in Europa beteiligt war. Um dies auch mit dem taiwanesischen Reifenhersteller zu bewerkstelligen, wurde unter anderem in Oldenburg die Kenda Rubber Industrial Co. Europe GmbH gegründet. Von dort aus leitet Michael Andre die Marketing- und Vertriebsaktivitäten und baut das deutsche und europäische Distributionsnetz auf und aus.

Für den Erfolg in Deutschland und darüber hinaus seien die richtige Vertriebsstrategie, Qualität und Preispositionierung von zentraler Bedeutung, so Andre gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG. Da der neue Marketing und Sales Manager Kenda als Fabrikat nicht im untersten sondern im „Economy-Marktsegment“ in Deutschland angesiedelt sieht, ist die Marschrichtung klar. Man strebe die Zusammenarbeit mit regionalen Vertriebspartnern an, die Reifen „auf traditionellem Wege positionieren und vermarkten“ und an einer „langfristigen Perspektive“ Interesse haben. Spot-Business und der Handel über Plattformen sollen dabei idealerweise vermieden werden, so Andre weiter.

Dass Kenda Rubber anlässlich der Reifen-Messe in Essen in der Halle 3 ausstellte – der begehrten Reifenherstellerhalle –, warf dabei ebenfalls ein Schlaglicht auf die Ambitionen des taiwanesischen Unternehmens. Man wisse auch, dass man noch nicht dort sei, wo man hinmöchte – gerade in Deutschland nicht. „Aber die Ziele sind formuliert und anvisiert“, gibt sich Andre selbstbewusst und ist sich sicher, man werde „die Ansprüche in Europa erfüllen“. arno.borchers@reifenpresse.de

 

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