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Vor 40 Jahren: Pirelli-Härtetest durch Fritz B. Busch

Läuft und läuft und läuft, hieß es beim Käfer. Klar, dass sein Nachfolger, der 1974 gestartete Golf, diese Disziplin ebenfalls höchst erfolgreich beherrschen musste. Darum ging der legendäre Autojournalist Fritz B. Busch seinerzeit zusammen mit vier Begleitern in zwei identischen, Pirelli-bereiften Golf mit 1,5-Liter-Motor und 70 PS auf ganz große Tour: von Alaska nach Feuerland. Und: Diese damals als ultimativ empfundene Reife(n)prüfung absolvierten die neuen Kompaktwagen und der T2b-Teambus mit Bravour.

Die Autos liefen auf Sommerreifen Cinturato P3 der Größe 155 SR 13 von Reifenpartner Pirelli, aufgezogen auf Alu-Sportscheibenräder in 5×13 Zoll. Fritz B. Busch, der seinerzeit bekannteste Motorjournalist Deutschlands und damals beim „Stern“, flog mit den abgefahrenen, aber noch intakten Stahlgürtelreifen im Handgepäck zurück.

Die beiden Golf – die wohl ältesten noch existierenden Exemplare der Baureihe – sind erhalten geblieben: Einer – einst als WOB-V 587 für Reifenpartner Pirelli unterwegs – steht im privaten „Automuseum Fritz B. Busch“ in Wolfegg im Allgäu. Das andere Auto mit Fahrgestellnummer 175 3 022 653 (WOB V 645) gehört zur Sammlung der Stiftung AutoMuseum Volkswagen in Wolfsburg. dv

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