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Bringt Verwechslung OZ ins Fadenkreuz von Ermittlungen?

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Aufregung in der Aluminiumräderbranche, Gerüchte, Halbwahrheiten – und die italienische Traditionsmarke OZ (San Martino di Lupari) ist mittendrin. Angesichts der laufenden Untersuchungen ist von Vorverurteilungen Abstand zu nehmen, zumal es ein wesentliches Indiz gibt, dass eine schlichte Verwechslung zu einer Reihe von Presseveröffentlichungen in Italien geführt hat, in denen es um strafbare Handlungen geht.

Nach den dieser Zeitschrift vorliegenden Informationen drehen sich die Vorwürfe um Aluminiumgussräder malaysischer Herkunft und die eventuelle Umgehung der Strafzölle auf Aluminiumräder aus chinesischer Produktion. Und OZ-Präsident Claudio Bernoni räumt in einer auf die Anschuldigungen erfolgten Gegendarstellung auch offen ein, dass die OZ s.p.a. auch schon in das Visier der Zollbehörden von Venedig geraten ist.

Aber mit den in den Medien erhobenen Anschuldigungen stehe man in keinem Zusammenhang. Und damit wäre man bei dem möglichen Missverständnis, dass zu den Zeitungsberichten geführt hat. Darin wird nämlich neben einer Firma „Threeforce Tuning“ (Treviso) auch von einer Firma „Motor Sport Wheels Italy“ (Brescia) berichtet – sowie von drei namentlich genannten Personen, mit denen man auch nicht in Verbindung stehe, so OZ –, und letztgenannte Firma hat möglicherweise einen falschen Rückschluss provoziert, denn die OZ-Zweitmarke heißt MSW. OZ erklärt, dass zwischen der Firma „Motor Sport Wheels Italy“ und der von OZ registrierten Marke kein Zusammenhang besteht. detlef.vogt@reifenpresse.de

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