Team: 72 Auszubildende starten bei den 17 Gesellschaftern

Dem drohenden Fachkräftemangel will die Reifenhandelskooperation Team mit ihren  bundesweit 325 Servicestationen auch in diesem Jahr eine konzertierte Ausbildungsoffensive entgegensetzen. Im August und September 2012 begannen bei den 17 Gesellschaftern der Top Service Team KG (TST, Isernhagen bei Hannover) insgesamt 72 junge Menschen ihre Berufslaufbahn – so viele wie nie zuvor. „Ausbildung ist die wohl wichtigste Säule unserer Unternehmenspolitik“, betont Team-Geschäftsführer Gerd Wächter. „Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr einen Ausbildungsrekord aufgestellt zu haben. Die hohe Zahl der Nachwuchskräfte sehen wir als Investition in die Zukunft und in unsere Mitarbeiter, denen wir unseren großen Erfolg verdanken.“

Neue Wege bei der Suche nach Nachwuchskräften

Die insgesamt 17 TST-Gesellschafter bieten jungen Menschen eine berufliche Perspektive in attraktiven Ausbildungsberufen. Dazu gehören Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik, Kfz-Mechatroniker, Kaufleute im Groß- und Außenhandel oder Fachkräfte für Lagerlogistik. Bei der Suche nach interessierten jungen Mitarbeitern gehen die Team-Gesellschafter durchaus ungewöhnliche Wege. So hat „Reifen Stiebling“, führender Fachhändler im Ruhrgebiet, über die eigene Facebook-Seite „super Bewerbungen bekommen“, freut sich Geschäftsführer Christian Stiebling: „Ich bin zuversichtlich, dass wir den bisher besten Jahrgang eingestellt haben.“ Schließlich bietet der inhabergeführte Reifenfachhandel auch nach der Ausbildung sehr gute Berufschancen: „Ausbildung ist ein großer Gewinn für das ganze Unternehmen. Wir sind deshalb immer bemüht, diese Eigengewächse in unser Firma zu halten und weiter zu qualifizieren“, sagt zum Beispiel Josef Biel von „Reifen Kiefer“ in Mettlach-Orscholz.

Begleitete Praktika und „Schnuppertage“

Mit einer eigenen Ausbildungsaktion „Team on Tour“ macht die TST bundesweit bei Messen und Ausbildungsbörsen auf die Berufschancen im Reifenfachhandel aufmerksam. Immer mehr Gesellschafter beteiligen sich an „Schnuppertagen“ oder bieten Schulabgängern Praktika in Werkstatt und Büro an, um möglichst frühzeitig Bewerber für die offenen Ausbildungsplätze zu gewinnen. Durch begleitete Praktika erhalten die Arbeitgeber zudem einen unverstellten Einblick in die praktischen und sozialen Fähigkeiten möglicher Bewerber, der oftmals wichtiger ist als Zeugnisnoten. Für TST-Geschäftsführer Gerd Wächter stellt diese Entwicklung genau den richtigen Weg in die Zukunft dar: „Dank unserer Ausbildung sind wir in der Lage, in allen Belangen auf hochqualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen zu können. Dies gilt für die Bereiche Lkw-Reifen oder Montagewagen, aber in der Hauptsache für Pkw-Reifen und Kfz-Service. Wer ausbildet, hat im Wettbewerb die Nase vorn und gibt jungen Menschen eine sichere Zukunft in einer Wachstumsbranche mit hervorragenden Aufstiegsperspektiven.“ dv

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